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Die Frage nach dem Warum? (TDW 37/2018)

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Lesedauer: Eine Suche nach der Antwort auf eine existenzielle Frage Wenn etwas Schlimmes passiert, hört man die Menschen immer wieder fragen: "Warum musste das passieren?" oder "Wie kann Gott gerecht sein, wenn er so etwas zulässt?" Es ist die Suche nach einem Sinn in einem Strudel von Hilflosigkeit, Trauer und Wut. Und manchmal sieht die Antwort ganz anders aus als gedacht.
Lies bitte zuerst: Psalm 42
Hey du,
Wenn schlimme Dinge geschehen, stellen wir uns automatisch die Frage nach dem Warum. Warum hat Gott das zugelassen? Warum hat Gott nicht eingegriffen? Warum muss das (mir) passieren? "Warum?", das ist eine der größten Fragen des Lebens. Es ist die wahrscheinlich am häufigsten gestellte Frage, wenn es um Leid geht. Und es ist die Frage, der wir am leidenschaftlichsten Ausdruck verleihen. Da gibt es Tränen, Wut und Verzweiflung. Oft stellen wir Gott infrage. Lässt Leid einen liebenden Gott zu? Für viele Menschen ist klar: Leid und Gott passen ni…

Was macht mich als Christ aus?

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Lesedauer: 5min
Wo genau hört Glaube auf, Glaube zu sein? Irgendwo hinter der frommen Erziehung und den christlichen Ritualen muss er sich verstecken, der wahre Kern des Glaubens. Nur... wo?

Hey du,
was genau macht mich zu einem Christen? Klar, der Glaube an Jesus Christus. Und was noch? Was bedeutet das für mein Leben, meinen Alltag?
Lange Zeit hab ich, was mein Christsein angeht, auf das volle Programm gesetzt: Ich hab einen Bibelkreis mitgegründet, bin sonntags in den Gottesdienst gegangen, war hin und wieder beim Lobpreisabend und habe als Mitarbeiter auf Freizeiten Jungscharlern biblische Geschichten erzählt. Alles brav abgehakt. Jedenfalls fast alles.
Immer mit vollem Einsatz dabeigewesen. Und ich war glücklich damit. Ich hab erlebt, wie Gott durch all diese Dinge zu mir spricht, ich Schritte in meinem Glauben gehen konnte.
Das Ding ist: Seit einiger Zeit fühlen sich einige Elemente meines Glaubenslebens einfach nicht mehr so an. Sie wurden für mich zu einer leeren Hülle, eine…

Warum ich Terroristen liebe (TDW 36/2018)

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Lesedauer: 5min
Von der krassen Herausforderung seine Feinde zu lieben Dieser Text ist eine Provokation an uns alle. Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass seine Botschaft die Macht hat, nicht nur unsere Beziehungen und Freundschaften zu verändern, sondern die ganze Welt! Bist du bereit?
Lies bitte zuerst: Matthäus 5, 43-48

Hey du,
bääm, das haut rein, oder? Jesus lehrte in seinen Reden etwas, das noch nie vorher gehört wurde. Was es in keiner anderen Religion, in keiner Kultur gibt. Du sollst deine Feinde lieben. Irgendwie eine ziemlich verrückte Vorstellung, oder? Du sollst denen vergeben, die dir böses tun.
Als Jesus ohne Schuld gekreuzigt wurde, hat er zu Gott gebetet: "Vater, vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Die Vergebung ist einer der Mittelpunkte, in Jesus Leben. Und das stellt alles andere auf den Kopf. Jesus sagt: Wenn einer dir auf die linke Backe schlägt, dann halte ihm auch die rechte hin. Damit meint er nicht, dass du dich nicht wehre…

Irre großzügig und maßlos glücklich (TDW 35/2018)

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Lesedauer: 6min
Eine Lektion in Sachen Großzügigkeit
Liebe vergeht, Hektar besteht? Eine großzügige Herzenshaltung ist der Kitt, der Gemeinschaft und Gesellschaft zusammenschweißt. Eine Tugend, die es lohnt hochzuhalten.
Lies bitte zuerst: Galater 6, 1-10

Hey du,
ich habe einen Freund, der ist überschwänglich und maßlos. Er ruft schneller "hurra" als er überlegen kann. Ein emotionaler Mensch. Ich schätze das an ihm. Er ist einer der großzügigsten Menschen, die ich kenne. Im Geben schneller als sein Schatten. Naja, fast.
Einmal haben wir uns zum Bibellesen verabredet, und als ich bei ihm vor der Tür stand fiel mir auf: Mist, ich hatte meine Bibel vergessen. Als er die Tür öffnete holte ich gerade dazu aus, nochmal kurz heimzuradeln um sie zu holen, da meinte er schon: "Kein Ding, komm rein." Und als wir dann am Tisch saßen drückt er mir seine Bibel in die Hand und meinte: "Hier kannste behalten, ich hab nochmal eine."
Es war sein großzügiges Herz, das da…

Start a fire

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Lesedauer: 5min
Tagebuch eines ganz normalen Jesus-Followers Mal ehrlich: Bei den meisten Christen würde man nicht unbedingt darauf kommen, dass sie Teil des mächtigsten Movements der Weltgeschichte sind, oder? Beim Singen schlafen sie fast ein und das Glaubensbekenntnis wird so runtergemurmelt, als sei es ein altes Gedicht, das nicht viel mit ihnen zu tun hat. Jeder Fußballfan bekennt sich da ja schon leidenschaftlicher zu seinem Club als viele Christen sich zu ihrem Gott...

Hey du,
Christen. Ob man es glaubt oder nicht, davon gibt’s eine ganze Menge: Namenschristen, Tauf-Scheinchristen, Hippe Rock-Christen, Fahnen-schwenkende Christen, U-Boot-Christen, Eventchristen, meine-Bibel-hat-einen-Reißverschluss-Christen, Undercut-Longshirt-Christen, Lamettachristen, Birkenstock-Forever-Christen, W.W.J.D.-Bändchen-Träger-Christen, Sonntagschristen, ... diese Liste ist wie die Einkaufsschlange im Supermarkt: Endlos!
Egal, zu welcher Sorte Christen du dich zählst oder ob du mehr der …

Ein Blick durch die Schutzschicht (TDW 34/2018)

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Lesedauer: 5min
Menschen mit den Augen Jesu sehen "Wo warst du, Gott?" Diese Frage steht immer wieder als Headline in unseren Köpfen, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Alles sieht so aus, als sei es Gott völlig egal, wenn eine ganze Familie durch einen Unfall umkommt oder ein Flugzeug abstürzt. Ist Gott also wirklich der ferne Gott, den unser Leid nicht kümmert? Ist er wirklich out of here, und überlässt uns unserem Schicksal?
Lies bitte zuerst: Offenbarung 21,4

Hey du,
was für ein starker Vers oder? Der Gott, der sich in der Bibel vorstellt, ist alles andere als ein ferner Gott. Er weiß, dass die Welt nicht heil ist, er sieht unsere Verletzungen unsere Sorgen und Ängste. Schon im Alten Testament erfahren wir: "Jesus wurde verachtet, von allen gemieden. Er litt unter Krankheit und Schmerzen. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Und wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet." (Jesaja 53,3). Und im Neuen Testament lesen wir: "Do…

Kraftvoll durch dich (TDW 33/2018)

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Lesedauer: 7min
Warum du dich in deiner Gemeinde einbringen solltest Ich will dich heute herausfordern einen Unterschied zu machen. In deiner Gemeinde. Bei deinen Leuten, in Gottes Squad. Nicht nur zu konsumieren, sondern dich einzubringen und anzupacken. Lasst uns Gemeinde gestalten, ein bisschen verrückter, ein bisschen abgedrehter und einfach lebendig. Bist du dabei?
Lies bitte zuerst: 1. Korinther 12, 4-26

Hey du,
irgendwie kurios die Vorstellung, dass Füße und Ohren sprechen könnten, oder? Paulus muss eine blühende Fantasie gehabt habt haben! Was er aber durch diesen Text bezwecken will: Er will seiner Gemeinde in Korinth auf möglichst anschauliche Weise näher bringen, wie Gott sich das mit der Gemeinde vorgestellt hat. Eine Gemeinschaft von Menschen die der gleichen Vision folgen. Die etwas in der Welt verändern wollen und Gott die ehre geben wollen. Die gemeinsam Schritte gehen, im Glauben und im leben. Die sich herausfordern und gemeinsam wachsen. Wo Menschen, Talente, G…