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Halt mich fest

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Lesedauer: 6min Was ist denn überhaupt wahr?! Was, wenn sich die Welt im freien Fall befände und drohe unaufhaltbar abzustürzen? Was, wenn kein Superheld zur Stelle wäre, der sich kümmern würde? Wenn der Mensch sich selbst überlassen bliebe, weil er sich selbst überlassen sein wollte? Und damit erst für das ganze Ducheinander verantwortlich wäre?
Hey du, ich fühle mich abgeschnitten vom Rest der Welt! Schuld ist eine Baustelle. Maschinen zerfräsen den erneuerungsbedürftigen Asphalt einer der Hauptverkehrsstraßen unseres Nachbarortes, die uns mit der nächsten größeren Stadt und mich mit einigen meiner Freunde (und dem IKEA, den ich vor meinem Umzug nächste Woche gerade regelmäßig besuche), verbindet.  Eine Umleitung ist eingerichtet. Ungefähr zehn Minuten mehr sollte man jetzt einplanen. Das ist ärgerlich, aber machbar. Man muss sich nur darauf einstellen. Andere scheinen das anders zu sehen. Auf halbem Weg der Umleitung gibt es eine schmale Anliegerstraße, die durch das Wohngebiet …

Abgelenkt

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Lesedauer: 6min
Von der Schwierigkeit sich im Alltagsstress auf Gott zu fokssieren Es ist gerade Juni und ich glaube mein Glaube steckt schon im Sommerloch. Irgendwie habe ich doch auch so viel zu tun, wo soll da denn noch Zeit für Jesus sein? Ich muss ja auch mal entspannen... Kennst du solche Gedanken? Warum sie so gefährlich sind und wie du deiner Beziehung zu Gott neuen Boost gibst - auch im Alltagsstress - liest du hier.

Hey du,
Stress. Ständig bin ich im Stress. Der Juni hat gerade begonnen und ich habe das Gefühl, den Mai komplett übersprungen zu haben. Wo war ich mit meinem Kopf? Irgendwo zwischen den tausend Autofahrten, Geburtstagen, hippen Festivals, Konzerten, Familenbesuchen, Bewerbung fürs Studium, Wohnungssuche und Freunden hab ich vergessen, mal einen Moment anzuhalten, um zu bemerken, dass schon wieder Juni ist. Kennst du das? Die Zeit gleitet dir durch die Finger und du hast das Gefühl, nichts geschafft zu haben. Alles, was du eigentlich machen wolltest, kam zu kurz …

Plädoyer fürs Beten

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Lesedauer: 6min
Von einem der selbst kein Gebetsheld ist Hast du schon mal eine fette Gebetserhörung erlebt? Glaubst du, dass Gebet Kraft hat? Glaubst du, dass Gebet Gutes für dein Leben bewirkt? Die Bibel steckt voller heftiger Erlebnisse und Geschichten in denen Gebete Berge versetzt haben. Und doch habe ich so oft das Gefühl mit meinem Gebet nicht mal einen Kieselstein zum Rollen zu bringen. - Warum es gerade dann so wichtig ist dranzubleiben und seinem Gebetsleben neuen Flow zu verleihen.

Hey du,
"Plädoyer für's Beten". Das würde als Überschrift für einen theologischen Blogbeitrag doch reichen. Und eigentlich gefällt sie mir auch ganz gut. Aber wenn ich ehrlich bin, wäre das unehrlich. Oder zumindest nicht die ganze Wahrheit. Denn der zweite Teil gehört irgendwie dazu: "Von einem, der selbst kein Gebetsheld ist." Und das, obwohl ich mich eigentlich danach sehne, zu erleben, was die Helden des Glaubens erlebt haben. Was die Bibel erzählt: Über Jakob, der mi…

Scandal of grace

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Lesedauer: 5min
Der unvermeidliche Skandal vom Kreuz Zugegeben, lange Jahre habe ich das Glaubensbekenntnis einfach nur heruntergebetet. "...gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,... am dritten Tage auferstanden von den Toten...". Was ich da aber eigentlich bekannte, wurde mir erst sehr viel später bewusst. Und die Botschaft vom Kreuz hat mein Leben verändert!
"Ostern sagt: Du kannst die Wahrheit zwar ins Grab legen, aber sie wird niemals dort bleiben."
- Clarence W. Hall

Hey du,
heute ist der Gedenktag an Jesus Tod am Kreuz. Wir denken an das Ziel seiner Mission. Ich frage mich immer wieder, warum Jesus eigentlich sterben musste? Warum ist der Tag heute Teil des wichtigsten Wochenendes des Christentums? Ich weiß nicht, ob das auch deine Fragen sind, aber es lohnt sich ernsthaft drüber nachzudenken: Warum starb Jesus?
Er starb schon mal nicht, weil die Soldaten stärker waren als er. Jesus hätte seine Gegner problemlos vernichten …

Dein Blick lenkt deinen Schritt

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Lesedauer: 5min
Vom Ringen mit Gottes Geboten Oops I did it again... Kennst du solche Momente? Eigentlich wusstest du genau, dass es verboten war, dass es nicht so ganz zu deinem "What would Jesus do"-Armband passt, du kanntest das Risiko und hast es doch getan. Ordentlich einen über den Durst getrunken, deinen nervigen Kollegen so richtig runter gemacht oder in einer brenzligen Situation mit ein paar Notlügen einfach mal wieder nur deinen Hintern gerettet. Und danach stehst du da mit einem schlechten Gewissen und schämst dich vor dir selbst und vor Gott. Doch genau in solche Momente bricht Jesus mit seiner krasse Realität hinein...

Hey du, 
hast du dich schon mal gefragt, warum deine Augen unter deiner Stirn sind und nicht an deinem Hinterkopf? Ich bin fest davon überzeugt: Wenn unsere Augen an unserem Hinterkopf wären, würden wir nur rückwärtsgehen, denn unser Blick lenkt unsere Schritte - und damit auch das, was wir tun. Aufwendig gedrehte Werbespots sind nur ein Beispiel…

Heute mal nicht

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Lesedauer: 5min
Enthaltsam leben, #fasten und so... Sobald das letzte "Helau" oder "Alaf" verklungen ist, beginnt sie: die Fastenzeit. Doch was genau bedeutet es zu fasten? Und auf was genau lohnt es sich vielleicht mal zu verzichten?

Hey du,
Enthaltsamkeit bedeutet, bewusst auf gewisse Dinge zu verzichten: Entweder weil man glaubt, es würde einem ohne besser gehen oder weil man glaubt, dass es in Gottes Sinne ist. Mönche und Nonnen zum Beispiel versprechen beim Eintritt ins Kloster, dass sie enthaltsam, das heißt ohne Partner, ohne Geld, ohne zu viel Besitz leben. Wenn andere Dinge nicht mehr ablenken, kann man sich ganz auf Gott konzentrieren und sich komplett ihm öffnen.
Auch Jesus selbst lebte oft enthaltsam und fastete. Immer wenn er Kraft sammeln wollte, zog er sich zurück, verbrachte Zeit mit seinem Vater, betete und fastete. Offensichtlich waren für Jesus diese besonderen Auszelten mega wichtig. Bevor er zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung trat…

Was mache ich hier eigentlich? (TDW 6/2019)

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Lesedauer: 6min
Ein Lebensstil aus Ungereimtheiten Ich startete mit hohen Idealen. Aber irgendwann bemerkte ich, wie sich diese langsam aber stetig veränderten...
Lies bitte zuerst: Römer 12, 2

Hey du,
eines der ersten Dinge, die ich machen wollte, als ich 18 geworden bin war - ja erstmal Autofahren - aber danach Geld investieren. Ich hatte schon lange geplant einen Teil meines bei Ferienjobs erarbeiteten Geldes in Fonds und Anlagen zu investieren. Und jetzt konnte ich es endlich! Kohle machen. Mein Geld vermehren, und es wieder investieren.
Aber seitdem ich mich wirtschaftlich so engagiere, erwische ich mich immer häufiger bei Ideen, auf die ich früher niemals gekommen wäre. Teilweise ist das sehr positiv: Ich beschäftige mich zum Beispiel viel intensiver mit wirtschaftlichen Themen. Und informiere mich über Organisationen, bei denen ich mit meinem Geld in der Welt etwas zum positiven bewegen kann. 
Teilweise erwisch ich mich aber auch bei eher nicht so tollen Gedanken: Wenn ich fe…