Gefällt mir!?


Hey du,
Auch im Internet kannst du dich an Jesus und seinen Geboten orientieren und als positives Beispiel vorangehen. Online über den Glauben zu sprechen oder für seine Meinung einzugestehen, erfordert Mut, kann aber auch ganz einfach funktionieren.

Bestimmt bist du auch bei Instagram, WhatsApp oder anderen sozialen Netzwerken mit Menschen verbunden, die Social Media einfach nur zur Unterhaltung nutzen. Sie posten witzige Bilder oder erzählen, was sie Aufregendes erlebt haben. Es gibt sogar Menschen, denen es bei Facebook & Co. nur darum geht, sich selbst darzustellen. Sie sind so auf sich selbst konzentriert, dasssie es gar nicht mitbekommen, wenn Freunde mitteilen, dass es ihnen nicht so gut geht, oder sie Hilfe brauchen. Wer sich aber an Jesus und seiner Botschaft orientieren möchte, dem geht es nicht darum sich selbst ins beste Licht zu rücken. Stattdessen sollte man versuchen, sich auch online als Christ zu engagieren.

Ganz genau lesen
Jesus fordert uns auf, konsequent Nächstenliebe zu leben. Dazu gehört zum Beispiel, darauf zu achten, wie es anderen geht und ob jemand Hilfe oder Unterstützung benötigt. Im Internet kommt es selten vor, dass jemand schreibt: "Ich brauche dringend Hilfe" oder "Mir geht es so schlecht!" Meistens muss man etwas genauer hinsehen und zwischen den Zeilen lesen, um zu entdecken, was in dem Anderen wirklich vorgeht. Doch es ist wie ein Training: Wer sich bemüht, herauszufinden, was andere mit Texten, Clips und Bildern, die sie online stellen, sagen möchten, wird immer schneller mitbekommen, wie es dem anderen geht, und was er gerade braucht. Dann ist es eine gute Möglichkeit, nicht wie alle anderen "Gefällt mir!" zu klicken, sondern sich mit einer privaten Nachricht bei der Person zu melden und ihr mitzuteilen: "Ich bin für dich da. Falls du jemanden zum reden brauchst kannst du auf mich zählen."

Schwimm gegen den Strom
Manchmal ist das Internet ganz schön herausfordernd: Da wird man auf dem Smartphone oder Bildschirm mit einer Aussage konfrontiert, mit der man überhaupt nicht einverstanden ist. Doch alle klicken "Gefällt mir!" oder kommentieren die Aussage total begeistert. Was tun, wenn man eine ganz andere Meinung hat? Hast du den Mut, gegen den Strom zu schwimmen und deine persönliche Meinung zu äußern, selbst wenn sie andere irritiert? Natürlich wäre es bequemer still zu bleiben. Wenn man einen anderen Standpunkt äußert, macht man sich nicht immer beliebt. Manchmal kann so etwas auf große Widerstände stoßen oder kritische Reaktionen auslösen. Doch als Christen sind wir gefragt, uns einzubringen und zu unserer Meinung zu stehen. Auch Jesus ist mit seiner Meinung nicht überall gut angekommen und hat manche vor den Kopf gestoßen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass uns der Heilige Geist in solchen Situationen unterstützt. Selbstverständlich wäre es absolut falsch, sich als Besserwisser oder Spielverderber aufzuspielen. Auch sollte man darauf verzichten, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, sie zu beleidigen oder zu bedrohen. versuche lieber mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Manchmal reicht es schon, ein paar kritische Fragen zu stellen. Vielleicht bringt sie das zum Nachdenken und sie stellen fest, dass ihre Aussagen doch etwas "plump" oder unüberlegt waren.

Ein Vorbild für alle
Bei YouTube, Snapchat & Co. wird alles Mögliche mitgeteilt, doch die wenigsten sprechen dort über ihren Glauben. Vielleicht tust du dich manchmal schwer, online zu erzählen, wofür du Gott dankbar bist oder welche Glaubensfragen dich gerade beschäftigen. Als Christ kann man aber gerade hier ein Vorbild sein. Wenn du ganz selbstverständlich online andere online an deinem Glauben teilhaben lässt und zu ihm stehst, erreichst und ermutigst du damit mehr Menschen als du denkst. Vielleicht wird dadurch sogar jemand neugierig auf Gott? Auf jeden Fall zeigst du allen, dass es keinen Grund gibt, seinen Glauben zu verstecken. Niemand braucht Angst zu haben, online über den Glauben zu sprechen.

Tipps für deinen Online-Glauben
Wie du ganz praktisch  deinen Glauben mit deinem Leben in den sozialen Netztwerken kombinieren kannst:
- Podcasts von Predigern verlinken, dei du magst.
- Bibelverse posten (dazu gibt es z.B. stylische Poster-Vorlagen oder du textest einen passenden Bibelvers zu deinem neuesten Instagram-Schanppschuss.
- Christliche Evebts teilen (Konzerte und Camps sind doch nciht nur was für Christen)
- Zeige schon in deinem WhatsApp-Status zu wem du gehörst und wofür du stehst.
- Lade Bilder von Teenkreis-Aktionen hoch die zeigen, dass ihr ebenso Spaß an lustigen Spielen und leckerem Eis habt. Das kann Lust machen mal dabei zu sein.
- Die frohe Botschaft in 140 Zeichen runterbrechen? Wie wärs, wenn du mit deinen Freunden aus der Gemeinde oder dem Schülerbibelkreis eine Challange startest? 14 Tage lang tweetet ihr über Gott, den Glauben und die Bibel. Natürlich in exakt 140 Zeichen.
- Die YouTuber unter euch könnten eine kleine Staßenumfragezu christlichen Fragestellungen  drehen, den letzten Jugendgottesdienst filmen, einen Worshipsong verfilmen oder ...

Was ich echt cool fände: Verwendet in den sozialen Netzwerken den Hashtag #on4ublog oder #changeingfaith und zeigt so, dass ihr meinen Blog lest. Viieeelen Dank!

Be blessed
Manuel

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