Hallo Du!



 
Hey,
kennst du diesen Moment, wenn jemand völlig neues in deinen Teenkereis oder deine Jugendgruppe kommt und ihm nur die üblichen zwei Leute aus der Gruppe "Hallo" sagen?
Manchmal interessiert man sich auch selbst für den neuen - kurz mal abgecheckt und sich selbst vorgestellt. Wenn sich dann rausstellt, dass er andere Hobbys hat oder uninteressant ist, ist man schnell wieder bei seiner eigenen Clique. Schnell zurück ins sichere Nest. Der neue wird sicherlich nur stören.

Ich denke, dass Gespräche und ein echtes Interesse füreinander in unserer Kultur die ersten Schritte sind, um Liebe und Anteilnahme zu zeigen. Diese Punkte finden wir auch in der Bibel in Römer 12,9-21. Es lohnt sich absolut das mal nachzulesen und mit dem, was Gott dir dort klarmacht auch "Teenkreis zu leben."

Eine freundliche "Hallo-Kultur" kann so die DNA meiner Gruppe werden. Ich werde nicht nur bei der Begrüßung stehen bleiben, sondern zeigen, dass ich die Menschen mag und sie mir wichtig sind - wichtig in Gottes Augen und auch in meinen. Diese Liebe kann ich über meine Gastfreundschaft und mein Interesse zeigen. Natürlich kann man tatkräftig sein und neuen Leiten ein echt guter Gastgeber sein, aber für viele Menschen ist schon ein interessantes Gespräch sehr wertvoll.

Es gehört manchmal Überwindung dazu, klar, aber es gehört meist auch etwas Training dazu - nur wenige Menschen sind als Redeweltmeister auf die Welt gekommen. Ich bin es auch nicht, aber wir können uns darum bemühen.

Du hat die Chance in deiner Gruppe einen Unterschied zu machen. Nicht dein Mitarbeiter muss das und nicht nur die zwei müssen es, die es bei euch in der Gruppe mit Neuen draufhaben. Gerade Typen, die sich gerne zurückziehen können die Gruppe dermaßen motivieren, wenn sie anfangen nach vorne zu gehen! Es ist absolut genial, wie Menschen gerade in so kleinen Punkten in ihrer Persönlichkeit als Christ weiterkommen. Und wie schön wäre es doch, wenn wir mit unseren Jugendgruppen dadurch einen Unterschied zur Gesellschaft mach und neue Leute willkommen heißen.

Top 3 Tipps fürs erste Gespräch

1. Wähle Themen, zu denen du Fragen stellen kannst: Name [wichtig!], Wohnort, Schule, Hobbys, Musik, Sport, Computer, Mode, Zukunft...
2. Lächeln, freundlich sein, zuhören. Versuch dir dabei vorzustellen, wie Jesus diesen Menschen sehen würde
3. Merk dir Sachen, die dein Gesprächspartner erzählt hat oder schreib sie auf, sobald du die Möglichkeit dazu hast. Dann kannst du beim nächsten Treffen den Faden wieder aufnehmen.

 
Be blessed
Manuel


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