Meins, meins, meins? (TDW 36/2016)

Lesedauer: 2min

32 Alle in der Gemeinde waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam.
33 Mit großer Überzeugungskraft berichteten die Apostel von der Auferstehung Jesu, und alle erlebten Gottes Güte.
34 Keinem in der Gemeinde fehlte etwas; denn wer Häuser oder Äcker besaß, verkaufte seinen Besitz
35 und übergab das Geld den Aposteln. Die verteilten es an die Bedürftigen.
Apostelgeschichte 4, 32-37


Hey du, 
die ersten Christen hatten eine sehr enge Gemeinschaft miteinander. Obwohl es inzwischen schon ein paar Tausend Christen waren, teilten sie ihr Eigentum miteinander. Es gehörte allen - jeder durfte sich nehmen, was er brauchte. Sobald eine Not entstand, verkaufte einfach jemand sein Haus oder seinen Acker. Dieser Lifestyle wurde durch die Naherwartung verstärkt: Die Christen damals gingen fest davon aus, dass Jesus bald wiederkommen würde. Sie verkauften ihre Felder in dem Denken, dass sie diese sowieso bald nicht mehr brauchen würden. Doch inzwischen sind 2000 Jahre vergangen. Wie gehen wir heute mit unserem Besitz um? Ich finde der Text lässt sich auch sehr gut auf die heutige Situation übertragen. Besonders wenn es um die vielen Flüchtlinge geht: Teilen wir was wir haben?
Be blessed
Manuel 
 
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Action// Überleg zusammen mit Freunden oder der Familie, wie ihr eine Flüchtlingsfamilie unterstützen könnt. -> Lies auch meinen letzten Artikel zu Flüchtlingen hier
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Tipp// Irgendwann ging den Christen in Jerusalem das Geld aus und sie hatten nichts mehr zu verkaufen. Als dann noch eine Hungersnot kam, sprang eine andere Gemeinde ein und spendete Geld nach Jerusalem. Lies Apostelgeschichte 11,27-30.
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Bildquelle: http://www.365worshipproject.com/

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