Aufgeben, um zu gewinnen? (TDW 39/2016)

Lesedauer: 4min

Hey du,
ich bin wieder zurück! Ungarn war wundervoll. Ich habe die Zeit echt genossen und tolle Erinnerungen gesammelt. Auch Budapest war einfach der Hammer. Eine wirklich schöne Stadt mit richtig coolen Menschen und beeindruckenden Gebäuden. Auf Instagram gibt´s bereits ein paar Bilder und ich werde versuchen in den nächsten Tagen noch eine Menge weitere Fotos bei Flickr hochzuladen. Schaut also mal vorbei. Ich hoffe ihr habt die Zeit ohne Posts gut überstanden ; )
Also, bevor ich hier wieder anfange lange herumzulabern gibt´s jetzt den Bibeltext der Woche!



34 "Hört her!", rief Jesus seinen Jüngern und den Menschen zu, die bei ihm waren. "Wer mir nachfolgen will, der darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.
35 Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich und für Gottes rettende Botschaft einsetzt, der wird es für immer gewinnen.
36 Denn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst aber dabei Schaden nimmt?
37 Er kann sein Leben ja nicht wieder zurückkaufen!
38 Wer sich hier vor den gottlosen Menschen schämt, sich zu mir und meiner Botschaft zu bekennen, den wird auch der Menschensohn nicht kennen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen wird."

Markus 8,34-38


Wow! Was für eine harte Anforderung Jesus da stellt! Wenn ich mir vorstelle, alles aufgeben zu müssen, meine Familie, meine Beziehungen, meine Erfolge ... Ich glaube nicht, dass ich das einfach so könnte. Ich finde es aber auch schwierig zu unterscheiden, was in meinem Alltag wirklich zählt. Was ist mir wirklich wichtig? Und was ist wichtig für die Ewigkeit? Vor einiger Zeit habe ich zu dieser Bibelstelle eine richtig gute Andacht gehört, die mir bis jetzt nicht aus dem Kopf gegangen ist. Dort wurde das Leben mit einem langen, lagen Seil dargestellt. Die ersten zehn Zentimeter des Seil waren rot angemalt. Sie stellten das Leben auf der Erde dar. Der ganze Rest stand für die Ewigkeit. Das Leben hier ist nichts im Vergleich zur Unendlichkeit. Und was nützt es uns, wenn wir in diesem kurzen, vergänglichen Leben hier auf der Erde irgendwelche materiellen Schätze anhäufen oder Macht erringen? Das alles ist vergänglich! Das ganze Leben hier auf der Erde dreht sich eigentlich nur um eine zentrale Frage: Wie will ich meine Ewigkeit verbringen? Mit oder ohne Gott?
Aus diesem Grund kann ich die Menschen, die Gott von vorn herein ablehnen überhaupt nicht verstehen. Sie leben für mich in einer anderen Welt. Sie häufen sich Reichtümer an, machen große Karriere, aber sie merken gar nicht, dass sie den Sinn des Lebens vollkommen verfehlen. Ich finde man kann nicht einfach direkt sagen: "Mitt Gott und dem Glauben möchte ich nichts am Hut haben." Denn diese eine Frage betrifft uns alle: Wie möchte ich meine Ewigkeit verbringen? Und deshalb sollte jeder, und damit meine ich wirklich jeder, mindestens einmal darüber nachgedacht haben.
Jesus fordert uns in Vers 35 außerdem dazu auf, unser Kreuz auf uns zu nehmen. Was bedeutet das für mich? Vielleicht schwierige Lebenslagen nicht als Strafe, sondern als Chance zu sehen. Sie auszuhalten und daran stark zu werden. Ich glaube, wenn wir unserem Blick nicht immer auf uns, sondern auf Gott richten, wird er uns auch helfen, ihm zu vertrauen.
 
Action// Was bedeuten diese Verse für dich? Was heißt "sein Kreuz auf sich nehmen"? Schreib mir deine Erklärung!

Be blessed
Manuel


"Was verliert man, wenn man an Gott glaubt und er gar nicht existiert? Was verlirt man, wenn man nicht an Gott glaubt und er existiert?"

Bildquelle: http://www.365worshipproject.com/

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