Ein und Alles (TDW 41/2016)

Lesedauer: 2min

16 Er gibt mir Steine statt Brot, er tritt mich tief in den Staub.
17 Was Frieden und Glück ist, weiß ich nicht mehr. Du, Herr, hast mir alles genommen.
18 Darum sagte ich: "Meine Kraft ist geschwunden, und meine Hoffnung auf den Herrn ist dahin.
19 Meine Not ist groß, ich habe keine Heimat mehr. Schon der Gedanke daran macht mich krank.
20 Und doch denke ich ständig daran und liege am Boden."
21 Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich fest:
22 Die Güte des Herrn hat kein Ende1, sein Erbarmen hört niemals auf,
23 es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr!
24 Darum sage ich: Herr, ich brauche nur dich!2 Auf dich will ich hoffen.
25 Denn der Herr ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht.
26 Darum ist es das Beste, geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu warten.

Klagelieder 3,16-26


Hey du,
Jeremia hatte einen schweren Rucksack zu tragen. Zu wissen, wie es mit seinem Volk weitergehen würde, drückte seine Stimmung erheblich und machte ihn vielleicht sogar depressiv. Hast du auch Dinge, die dich so runterdrücken? Eine Krankheit, Geldprobleme, schwierige Eltern oder einfach die Sorgen des Alltags? Jeremia hat für sich einen Weg gefunden, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Gott ist sein Ein und Alles. Weder Glück, noch Gesundheit, Frieden oder ein angenehmes Leben sind ihm so wichtig wie seine Beziehung zu Gott. Der, auf den er baut, ist größer, stärker und besser als alles andere auf dieser Welt. Das schenkt ihm Hoffnung. Vielleicht auch dir?

Meine persönlichen Tipps fürschlechte Tage:
+ Starte mit einem Gebet, erzähl Gott von deinen Problemen
+ Erzähl einem Freund, wie es dir geht und bitte ihn darum, für dich zu beten
+ Gönn dir was: Einen ausgiebigen Spaziergang, einen Besuch in deiner Lieblingsbäckerei, ein gutes
   Buch
+ Schließ den Tag ab, indem du 1. Petrus 5,7 liest

Be blessed
Manuel

Bildquelle: http://instaliga.com/yesheis_

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