Jesus. Deine Schule. Und du.

Lesedauer: 7min

Der Prayday 2016

Was würde sich verändern, wenn du am 15.11.2016 mit ein paar Leuten für für deine Schule, die Lehrer und den Direktor beten würdest? Du glaubst, gar nichts? Ich habe erlebt, wie Gebet Schulen, Schüler und Lehrer verändern kann und habe ein paar Tipps für dich, wie auch du den PrayDay rockst.

Hey du,
Jesus. Deine Schule. Und du. Gehört das zusammen? Ja! Jesus ist mit dir an deiner Schule unterwegs. Er weiß, wie es bei dir in der Schule so läuft und was nicht so läuft. Er sieht, wie es deinen Mitschülern geht. Und den Lehrern. Und er weiß, wo sich dringend mal was ändern müsste. Er freut sich, wenn Freundlichkeit, Respekt und Barmherzigkeit die Atmosphäre bestimmen. Jesus ist bewegt von deiner Schule. Und er will an deiner Schule Gutes in Bewegung bringen. Wie kann das gehen? Ich glaube, mit Gebet fängt alles an ...

Veränderung ist möglich
Ich denke an Frau S., meine Mathelehrerin. Von den Inhalten ihres Unterrichts habe ich so gut wie nichts behalten. Manchmal habe ich mich innerlich aufgeregt über den schlechten und langweiligen Unterricht. Als Christ wollte ich natürlich nicht so sehr über sie lästern. Aber das fiel mir schwer - und ist mir ehrlich gesagt längst nicht immer gelungen. Irgendwann fing ich einfach mal an, für sie und ihren Unterricht zu beten. Das hat etwas verändert! In mir. Ihr Unterricht blieb zwar, wie er war. Aber ich konnte die Stunden besser ertragen und Frau S. barmherziger begegnen. Mein innerer Ärger war aufgelöst.

Mutig voran
Neulich erzählte mir mir ein Brief-Freund von seiner Schule in Straubing in Bayern. Seit einiger Zeit trifft er sich mit ein paar anderen Schülerinnen zweimal die Woche in einer Pause zum Schülerbibelkreis (SBK). Sie beten dann zusammen für ihre Schule, ihre Mitschüler und auch für die Lehrer. Damit sie sich so treffen können, haben sie den Schulleiter um Erlaubnis gefragt. Das hat Mut gekostet! "Am Anfang war er auch eher skeptisch", erzählte er mir. "Doch inzwischen hält er den SBK für eine gute Idee. Und er hat uns sogar gebeten, auch für ihn als Schulleiter zu beten!" Mein Freund ist sich sicher, dass diese Einstellungsänderung Gottes Antwort auf ihre Gebete ist.

Sichtbare Liebe Gottes
Auch deine Schule kann ein Ort sein, an dem Gottes Liebe sichtbar wird! Du zweifelst noch? Probier es aus! Geh mit offenen Augen durch deine Schule und fang an zu beten. Eine Super Gelegenheit für den Startschuss an deiner Schule ist der PrayDay: ein Gebetstag, an dem europaweit für Schulen, Schüler und Lehrer gebetet wird. Mach mit! Und sei sicher: "Gott kann unendlich viel mehr an uns tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns ausdenken können. So mächtig ist die Kraft, mit der er in uns wirkt. Ihm gehört die Ehre in der Gemeinde und durch Jesus Christus in allen Generationen, für Zeit und Ewigkeit! Amen." (Epheser 3,20-21)

Be blessed
Manuel


So kannst du für deine Schule beten

Wenn du Gott deine Schule ans Herz legen willst, aber nicht genau weißt, was du sagen sollst, kannst du dich am Vaterunser orientieren. Dem Gebet, dass Jesus und gegeben hat. Gudrun Ostertag hat es für den PrayDay ein bisschen umgeschrieben:

Vater unser im Himmel, dein Name soll groß gemacht werden an unseren Schulen.
Zieh du selber in unsere Schule ein, mit deiner Herrlichkeit und deinem Geist.
Dein Wille, dein Plan, soll an unseren Schulen wahr werden, so wie du es dir im Himmel gedacht hast.
Lernen ist unser täglich Brot, schenke uns jeden Tag neue Freude dazu, schenke auch den Lehrern Freude am Unterrichten.
Wir danken dir für unsere Schulen. Wir danken dir für jeden. Du kennst sie persönlich beim Namen.
Vergib uns, wo wir den Lehrern zu wenig Respekt und Achtung entgegengebracht haben.
Vergib den Lehrern, wo sie über die Nöte der Kinder hiweggehen. Vergib uns, wo wir mit Worten und Taten andere Verletzt haben.
Wir wollen uns achten und ermutigen. Wir wollen Rücksicht üben und einander in deiner Liebe begegnen.
Danke, dass jeder Mensch und jede Schule dir wichtg sind.
Hilf uns dem Geist der Gewalt und der Lieblosigkeit abzusagen,
Ja zu sagen, zu dir, zu deinem Geist der Liebe und der Wahrheit.
Erlöse unsere Schule von dem Bösen, von Süchten, Gebundenheit, Gewalt und Mobbing.
Dein sind unsere Schulen.
Wir bitten dich um deinen guten Segen und deinen göttlichen Schutz für die Schüler und Lehrer, ihre Familien, ihre Schulen, unsere Städte und unser Land.
Amen!


Jetzt bist du dran!

Du willst auch einen PrayDay durchführen und Jesus um Veränderung und seine Liebe für deine Schule bitten? Super! Hier sind ein paar Tipps, wie du den PrayDay vorbereiten und planen kannst.

# Suche dir mindestens zwei drei Mitstreiter, die mit dir eine Gebetsaktion am PrayDay starten wollen.
# Entscheidet, wo ihr beten wollt: Mit der Jugendgruppe in der Kirche oder Gemeinde? Bei jemandem von euch zu Hause? In eurer Schule? Klärt, welchen Raum ihr nutzen könnt. Sprecht mit der Schulleitung über euer Vohaben und fragt z.B. euren Religionslehrer nach Unterstützung.
# Überlegt gemeinsam, wie eure Gebetsaktion konkret aussehen soll: Ein Gebetsfrühstück? Verschiedene Gebetsaktionen? Eine Gebetsnacht? Von Schule zu Schule in eurer Stadt fahren und vor Ort für die Schule beten?
# Wofür wollt ihr konkret beten? Sammelt im Vorfeld Anliegen. Welche Probleme gibt es an eurer Schule? Wofür könnt ihr Gott danken? Fragt dazu z.B. auch mal bei der Schulleitung nach!
# Macht Werbung für eure Gebetsaktion! Ladet andere Schüler oder Leute  aus eurer Kirche/ Gemeinde zu dem Treffen ein. Plakate und Einladeflyer könnt ihr bei der Schüler-SMD kostenlos bestellen.
# Betet für eure Aktion und seid gespannt, was passieren wird!

Viele weitere Ideen und Tipps findest du auf prayday.de. Dort kannst du auch das "PrayDay - aha!" bestellen, ein Heft voller Anregungen und Erfahrungen zum PrayDay. Außerdem ist das Team der Schüler-SMD für dich da! Wir unterstützen euch gerne bei euren Planungen. Wer in deinem Bundesland Ansprechpartner ist, findest du unter schueler.smd.org.

Immer noch skeptisch?
Du bist immer noch ein bisschen skeptisch und weißt noch nicht genau, was dich am PrayDay erwartet? Wie gut, dass es diesen Gebetstag jedes Jahr gibt und andere berichten können, was sie schon erlebt haben. Zum Beispiel der Schülerbibelkreis aus Hersbruck (in der Nähe von Nürnberg):

"Am PrayDay haben wir einen Abend zum Thema `Be a Light at @ school´ veranstaltet. Es war unser erster richtiger PrayDay, und deswegen haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt, was die Vorbereitungen betraf: Plakate gedruckt, Dekoration besorgt und so. Es war eine spannende Sache, weil wir nicht wussten, wie viele Leute wirklich kommen würden. Doch einer von uns hat immer gesagt: "Wir müssen das tun, was in unserer Macht steht und den Rest Gott überlassen. Dersorgt schon für uns." Und so war es schlussendlich auch. Es kamen tatsächlich 40 (!) Leute aus ganz verschiedenen Gemeinden und Schulen und soger drei Asylbewerber aus dem Iran. Eshter Dauner, die Regionalreferentin der SMD für Bayern, hat diesen Abend mit einer Andacht bereichert und erzählt, wie man am besten ein Licht im Namen Gottes sein kann. Nachdem wir Gott dann auch noch kräftig mit Liedern gelogt hatten, haben wir einen Gebetsstationen angeboten, wo man einfach Zeit für sich mit Gott hatte und zum Beispiel einen Breif an ihn schreiben konnte. Die Stationen haben wir noch mit einer großen Gebetsrunde abgeschlossen. Als Joker am Schluss haben wir für alle, die anschließend dableiben und quatschen wollten, Nutella-Toasts und Orangensaft verteilt. Rückblickend können wir echt sagen, dass das ein von Gott gesegneter, sehr schöner Abend war!"

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P.S: Wir wollen mit unserem Schülerbibelkreis am Staufer-Gymnasium Waiblingen dieses Jahr auch zum ersten Mal eine coole Aktion zum PrayDay starten lassen. Dieser Text heute ist aus unseren Recherchen und Ideenentwürfen zum PrayDay entstanden. Was ganau wir machen wollen, wissen wir noch nicht, aber es wäre auf jeden Fall mega cool von euch, wenn ihr an uns denken und für uns beten würdet. Vieelen Dank! Ihr seid einfach eine super coole Community!
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Bildquelle: http://instaliga.com/yesheis_

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