#storyofmylife (TDW 43/2016)

Lesedauer: 5min

Hey du, 
schön, dass du vorbeischaust. Der Bibeltext für diese Woche steht in Josua 24,1-32

Teil 1// Sory of my life
Die Abschiedsrede des großen Josua. Und wie beginnt sie? Mit einer Zusammenfassung der Geschichte Israels - angefangen noch vor Abraham. Dieser Bericht fasst mal locker 700 Jahre zusammen. Was soll das? Die Leute, die hier vor Josua stehen, haben zwar mitbekommen, wie Gott ihnen das Land Kanaan gegeben hat. Aber um zu begreifen, was Gott wirklich alles für sie getan hat, ist es wichtig, die ganze Geschichte zu kennen. Josua macht deutlich: Es ist nicht die eigene Kraft oder Schlauheit, die das Volk in dieses Land gebracht hat. Die ganze Erzählung ist volle von Gottes Wunder, Gottes Eingreifen. Es ist wichtig, das zu sehen, um sich klar zu machen: Ohne Gott geht es nicht.

Teil 2// Das ist dein Leben
Wenn der Leiter am Ende eines Sommercamps mitten in der wunderschönen Stimmung fragt: "Und wer will ab jetzt mit Jesus leben?", gehen bestimmt die Hälfte aller Hände nach oben. Ob davon noch viel übrig bleibt, wenn zu Hause der Alltagswahnsinn wieder angefangen hat? Josua befiehlt nicht: "Alle müssen Gott nachfolgen!" Er überlässt die Entscheidung jedem einzelnen. Das Einzige, was er noch anfügt: Er sagt, welche Entscheidung er für sich persönlich und seine Familie getroffen hat (Vers 15). Deine Eltern, deine Jugendleiter - sie alle können dir nur erzählen, was sie für sich entschieden haben. Deine Entscheidung, ob du zu Jesus gehören willst, kann dir keiner abnehmen. Das musst du mit dir und Gott ausmachen.

Teil 3// Der Erzählstein
"Wenn dieser Stock erzählen könnte", hat mein Opa früher immer über seinen Wanderstock gesagt, "dann würde der gar nicht mehr aufhören! Der war schon an so vielen Orten und hat schon so viel gesehen und gehört!" Natürlich kann der Stock weder sehen, noch hören und erst recht nicht erzählen. Was mein Opa gemeint hat, war klar: Der Wanderstock war für ihn nicht nur ein Gegenstand. Er war eine Erinnerung. Erinnerung an ganz viele Wanderungen, Begegnungen, Freunde, Gespräche. So ähnlich hat es auch Josua gemeint, als er einen Stein als "Denkmal" aufgerichtet hat. Er soll an die guten Vorsätze erinnern, die das Volk an diesem Tag, an diesem Ort getroffen hat. Wie lange (oder wie kurz) diese Erinnerungen gehalten haben, kannst du ja in Vers 31 gelesen.

#on4challenge

Denken// Die Aussage in Vers 19-20 klingt hart. Und es stimmt: Auch Jesus hat uns aufgefordert, ihm radikal zu folgen. Trotzdem wird er uns immer wieder verzeihen, wenn wir uns mal von ihm entfernt haben (1. Johannes 1,9) // Die Leute aus Israel hatten Josua und die "Alten", um sich an den guten Weg mit Gott zu erinnern. Welche Personen helfen dir, an einem Leben mit Gott festzuhalten? Wer ist dein Vorbild, an dem du dich orientierst?

Action// Zieh auf einem Blatt eine Linie und schreib die Jahrszahlen von deiner Geburt bis jezt dazu. Dann markiere wichtige Ereignis aus deinem Leben mit Gott: dein erstes Gebet, deine Gebetserhörung, schlimme und traurige Erlebnisse. Sprich anschließend mit Gott darüber. // Wie erzählst du anderen von deinem Glauben? Bist du ein: "So musst du glauben!"-Typ? Oder eher so wie Josua ein "Also bei mir ist das so"-Typ? Versuch mal, dich vom Josuastyle anleiten zu lassen. // Such dir einen Gegenstand, der dir hilft, dich an eine wichtige Entscheidung oder einen guten Vorsatz zu erinnern: eine Postkarte, ein Holzkreuz, oder vielleicht ein Stein? Leg ihn an einen Platz, wo du ihn oft siehst und dich an die Bedeutung erinnert.

Beten// Danke Gott heute für besonders prägende Erlebnisse und Menschen in deiner Vergangenheit.

Tipp// Psalm 27


Be blessed
Manuel


Bildquelle: http://www.365worshipproject.com/

Kommentare

  1. Hey, was denkt ihr darüber, wenn ich im Zukunft mehr Challenges für eure Woche poste?

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