Let´s Pray

Lesedauer: 4min

Ideen für deine Gebetszeit

Hey du,
manchmal würde man gerne beten, weiß aber nicht so genau, wie und was man sagen soll. Wie gut, dass es etliche Leute gibt, die sich darüber den Kopf zerbrochen und tolle, kreative Ideen entwickelt haben, wie man ganz leicht mit Gott ins Gespräch kommen kann.

Festgeschrieben
Gott hat eines deiner Gebete erhört? Yeah! Leider vergisst man gute Erlebnisse viel zu schnell, deshalb pass auf, dass du sie nicht verlierst.Deshalb nimm dir ein extra Notizbuch und schreibe ab sofort jedes Mal, wenn Gott ein Gebet erhört einen kurzen Eintrag hinein. Das kann einfach nur ein Datum und die Sache sein, um die es ging, das kann aber auch ein Brief an Gott sein, in dem man ihm dankt und die Ehre gibt, für das, was er getan hat.

Say your name
Den eigenen Namen benutzt man selbst ja nicht so oft. Hier schon: Jeder Buchstabe deines Namens steht für ein Gebet. So wird aus Daniel z.B.
D - Danke, Vater, für
A - Anteilnahme: Ich nehme Anteil an der Trauer von XY/ an der Freude von ...
N - Not: Hier herrscht gerade Not
I -Inside: So sieht es wirklich tief in mir drin aus
E - Ehrlichkeit: Hier habe ich leider Mist gebaut, hab gelogen, jemanden verletzt, oder ...
L - Lob: Gott, ich lobe dich ...
Lass deiner Kreativität freien Lauf, du wirst bestimmt viele verschiedene Dinge für jeden Buchstaben deines Namens finden.

Zeitungscollage
Schneide aus einer aktuellen Tageszeitung Überschriften, Bilder oder Zitate aus, die dich ansprechen, wütend machen oder begeistern. Lege alles vor dich hin, sodass eine wilde Collage entsteht. Geh nun die einzelnen Schnipsel ab und bete dafür.

Weltbeweger
Nimmeinen Stadtplan, eine Landkarte oder einen Globus und picke einzelne Straßen, Viertel, Landstriche, Gebiete oder Länder raus und fang an zu beten. Was für Menschen leben dort? Was könnten die Menschen, die dort leben brauchen?

Themengebete
Manchmal kann es helfen, wenn man bei bestimmten alltäglichen Gewohnheiten immer über dasselbe Thema mit Gott ins Gespräch kommt. So erinnerst du dich leichter daran. Zum Beispiel:
# Morgens beim Frühstück: Hier tankst du Kraft für den Tag: besprich mit Gott, was für heute ansteht und dass er dir Kraft schenkt.
# Schulweg: Klar, diesen Weg gehst du jeden Tag, aber im Übertragenen Sinne gehst du gerade auch deinen Lebensweg; den Weg, den Gott jetzt schon kennt, mit allen Höhen und Tiefen.
# Pausenklingel: Bete bei jeden Klingeln kurz für deine Mitschüler, deine Lehrer und die Schulleitung.
# Aufräumen: Wo herrscht Chaos in deinem Leben, an welcher Stelle müsstet du mal ausmisten, Kisten packen, entrümpeln oder entwirren?
# Putzen: Bestimmt musst du auch im Haushalt mit anpacken. Während du also den Schwamm, Besen oder Putzlappen schwingst kannst du Gott berichten, was alles schief gelaufen ist bei dir, und ihn bitten, den "Schmutz" in deinem Leben wegzuwaschen.
# Zubettgehen: Früher hat deine Mutter dich zugedeckt. Wie schön. Stell dir doch heute vor, wie es wäre, wenn

Sorgenschachtel
Die Sorgenschachtel ist eine tolle Idee, wenn du dir wieder einmal richtig Sorgen um etwas machst. Deponiere eine kleine  Schachtel in deinem Zimmer. Jede Sorge, die du hast, schreibst du auf einen Zettel und packst diesen in die Kiste. Aus den Augen, aus dem Sinn heißt die Devise. Und ein kleiner Tipp: Guck nach einiger Zeit mal in deine Sorgenschachtel rein. Du wirst staunen, wie viele deiner Sorgenzettel du inzwischen wegschmeißen kannst. Ein Grund, Gott zu danken, oder?

High Five
Eine großartige Idee, dem eigenen Gebet Struktur zu verleihen, ist, die einzelnen Finger "abzubeten": Der Daumen steht für: Like - was magst du an deinem Leben? Wofür bist du dankbar? Der Zeigefinger steht für: Achtung - worauf hat Gott dich aufmerksam gemacht, worauf willst du künftig achten? Der Mittelfinger darf auch mal sein, denn nicht alles läuft rund im Leben. Sag Gott, was dir stinkt. Der Ringfinger steht für Treue: Wo hat sich Gott dir als treu erwiesen? Der kleine Finger soll dich daran erinnern, was in deinem Leben zu kurz kommt: Worum möchtest du Gott bitten?

So, das waren jetzt einfach mal einige von den vielen Gebetsformen die ich so kenne. Ich finde einfach, dass Gebet eine zentrale und unheimlich wichtige Rolle im Glauben spielt. Gebet ist die direkte Verbindung zu Gott und das wichtigste: Er hört jedes deiner Gebete! Auch wenn es einmal nicht danach aussieht, wenn er zu schweigen scheint. Gott hört zu. Und er handelt auch. Nur eben meist nicht so, wie man es erwartet hat, sondern noch viel besser.
P.S. Wenn du auch noch spannende, interessante, lustige ... Gebetsformen kennst, dann schreib sie doch in die Kommentare.

Be blessed
Manuel


Bildquelle: http://www.365worshipproject.com/

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