Gottes Hände (TDW 5/2017)

Lesedauer: 3min

18 Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn1, der in enger Gemeinschaft mit dem Vater lebt, hat uns gezeigt, wer Gott ist.

Johannes 1,18

Hey du,
Johannes schreibt in der Bibel, dass niemand Gott je gesehen hat. Und im selben Buch heißt es, dass er wunderbar und großartig ist.
Wir wissen, dass wir nach seinem Bild geschaffen wurden; daher stellen wir uns Gott oft wie einen Mann vor - mit Armen und Beinen und einem Gesicht. Die Bibel bestärkt uns in dieser Vorstellung, denn in 1. Könige 8 steht: „Denn sie werden hören von deinem großen Namen und von deiner mächtigen Hand und von deinem ausgereckten Arm“. In 2. Chronik 20 steht geschrieben: „Und in deiner Hand ist Kraft und Macht, und es ist niemand, der dir zu widerstehen vermag“. Nehemia schrieb: „Und ich sagte ihnen, wie gnädig die Hand meines Gottes über mir gewesen war“ (Nehemia 2,18).
Das heißt, dass Gott seinen Willen nicht nur in der Bibel klar werden lässt. Er handelt auch in unserem Alltag. Mit seinen starken Händen kämpfte er mit Jakob (1. Mose 32,25), mit seiner Hand lenkt er die Herzen der Menschen (Sprüche 21,1) und zugleich hält er alle Lebewesen in seinen Händen (Hiob 12,10). Wie sehen diese Hände aus?

Gottes Hände sind Jesu Hände 
In Johannes 1, 18 heißt es, dass der einzige Sohn Gottes, Jesus, uns den Herrn offenbart hat. Er ist Gottes Sohn, den er auf die Erde geschickt hat, um uns zu zeigen, wie er ist, wie er denkt und wie er fühlt. Gottes Hände sind also Jesu Hände. Mit seinen Hände wusch er die Füße der Jünger; seine Hände haben Kranke geheilt, haben Lahme gehend und Blinde sehend gemacht, mit seinen Händen hat er die Menschen gesegnet und seine Hände wurden ans Kreuz genagelt. Dies sind die Hände, die in ein Leinentuch eingewickelt und mit wohlriechenden Ölen gesalbt werden sollten, die sich aber Thomas entgegen streckten, damit er seine Finger in die Spuren von rostigen Nägeln legen und für immer die Angst zu glauben überwinden konnte (Johannes 20, 24-29).

Gott kleidete sich in Fleisch und Blut. Er erlebte Einsamkeit, Müdigkeit und Hunger. Ihm folgten Hunderte von Menschen, welche seine Wunder sehen wollten. Jesus öffnete die Augen der Blinden und heilte die Kranken. Er wurde wegen der Wahrheit gehasst. Er wurde verraten und getötet. Jesus gab sein Leben für unsere Sünden. Seine Geschichte - eine Geschichte voller Liebe, voller Schmerz und Leid. Der Herr hat aber die größte Tragödie in eine gute Botschaft verwandelt. Die Botschaft, dass Gott das Kostbarste für uns gegeben hat.Gott liebt uns. Und das zeigt er uns, indem er uns von all dem, was wir in unserem Leben falsch gemacht haben und was schief gelaufen ist, befreien will und uns ein neues Leben schenken will. Das heißt, er möchte dir das geben, was Gott ausmacht. Nähmlich seine Liebe. Wenn du mit Jesus lebst, heißt es nicht, dass sofort alles super läuft. Aber darauf kannst du vertrauen: Wenn du mal hinfällst, dann streckt dir jemand seine Hände entgegen und hilft dir wieder auf. Unglaublich starke, unbegreiflich sanfte, unerklärlich liebende Hände. Die Hände Gottes.

I look up to the mountains. Is my strength coming from the mountains? No, my strength is coming from god, who made heaven and earth. - And the mountains.

Be blessed
Manuel


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