Meine Sorgen (TDW 8/2016)

Lesedauer:4min

Was es bedeutet frei von Sorgen zu leben

Lies heute bitte zuerst Matthäus 6, 24-34

Hey du,
kennst du das, dass du dir Sorgen um alles mögliche machst? Du sorgst dich, wie du das Schuljahr bestehen sollst, was für einen Ausbildungsplatz du bekommen kannst, du sorgst dich um dein Abitur, wie du dein Studium finanzieren sollst, du sorgst dich um unterschiedliche Beziehungen um deine Familie, vielleicht auch um Menschen, die eine Krankheit haben un denen es nicht mehr so gut geht. Und wir alle wissen eigentlich, dass sich zu Sorgen total sinnlos ist. Weil niemand von uns durch Sorgen je etwas bewirken konnte. Niemand von uns hat duch Sorgen ein besseres Smartphone bekommen, einen besseren Job oder bessere Kleider tragen können. Oder das Leben von irgendjemandem verlängern können. Trotzdem ist es irgendwie so, dass Sorgen total zu uns Menschen dazugehören. Als ob sich zu Sorgen in unseren Genen stecken würde. Alle Menschen machen sich sorgen und das war auch schon vor 2000 Jahren so.  Deshalb hat Jesus einige wirklich interessanze Sachen dazu gesagt, die für dich und mich ein richtiger Gamechanger sein können:

Mach dir keine Sorgen
"Macht euch also keine Sorgen! Fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um diese Dinge sorgen sich nur die, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel aber weiß, dass ihr das alles braucht." (Matthäus 6 31-32)
Jesus hat zuvor einige Dinge aufgezählt, über die sich die Leute Sorgen gemacht haben und er sagt zu ihnen: "Euer Vater im Himmel weiß das. Vertraut ihm." Stell dir vor du würdest nachts im Bett liegen und dir Sorgen machen und du würdest hören, wie Gott dir zuflüstert: "Ich weiß." Wäre das nicht die halbe Miete im Kampf gegen Sorgen? Und Jesus sagt weiter: "Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. Macht euch keine Sorgen um..." (Matthäus 6,33-34/1)

Und da kannst du einsetzen, worum du dir momentan Sorgen machst. Macht euch keine Sorgen um... Und an dieser Stelle zählt Jesus alle deine Sorgen auf. Er sagt hier: "Macht euch keine Sorgen um den nächsten Tag!" (Matthäus 6, 34/1) Was Jesus heir sagt ist: Sorgen sind von Morgen. Deine Sorgen haben immer was mit morgen zu tun. Und er sagt: Hey, hör auf, die Sorgen, also die Probleme von Morgen in den heutigen Tag zu zerren und von Morgen auszuleihen um dich heute damit zu beschäftigen und damit dein heute zu überfrachten. Jesus macht deutlich: Sorgen heißt, von Morgen borgen. Und das überfordert uns. Jesus möchte, dass wir heute unserem himmlischen Vater vertrauen. Dass er sich um uns kümmern wird und dass er weiß, was wir brauchen. Und dass wir darauf vertrauen, dass er auch morgen da sein wird und sich um unser Morgen kümmern wird. Ich wünsch dir, dass du heute deinem himmlischen Vater vertraust. Dass du ihm vertraust, dass er weiß, was du brauchst. Dass du ihm vertraust, dass er morgen noch genauso ist, dass er morgen auf dich wartet. Deshalb hör auf, dich zu sorgen und von Morgen zu borgen.

Be blessed
Manuel


Bobby Schuller von Hour of Power hat einmal eine sehr gute Predigt zu dem Thema Sorgen gehalten. Wenn du also noch Zeit, Bock und Datenvolumen hast kannst du sie dir hier ansehen.


Bildquelle: http://ymi.today/2015/07/typography-matthew-633-2/

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