Cause there is hope

Lesedauer: 6min

Warum ich Hoffnung habe

Wir sind Menschen. Wir kommen in diese Welt, wir werden erwachsen. Gehen durch Höhen und Tiefen. In jedem Lebensabschnitt lernen wir zu leiden, zu lieben, zu vergeben, loszulassen, zu weinen oder zu lachen. Wir alle suchen nach dem Sinn. Aber früher oder später kommt jeder von uns an den Punkt, an dem uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird. An dem etwas in unserem Leben fehlt. Der Punkt, an dem Angst droht uns zu übermannen. An dem deine Angst so groß wird, dass du keinen Ausweg mehr siehst. Du kannst nicht mehr weinen. Du hast weder Worte noch Hoffnung.

Hey du,
ich möchte mit dir heute über Angst und Glauben reden. Ich denke jeder von uns geht durch Ängste hindurch. Ob es die Angst vor Ablehnung, die Angst vor Versagen, die Angst nicht gut genug zu sein, oder ob es die Angst ist einfach am Morgen aufzuwachen und eine Krebsdiagnose zu bekommen. Jeder von uns hat diese Ängste. Das ist auch völlig natürlich und gut so, denn Ängste schützen uns vor vielem. Doch manchmal können diese Ängste auch so groß werden, dass du überhaupt nicht mehr vorwärts kommst. Aber ich glaube an einen Gott, der so groß, der so kraftvoll ist, dass wir mit ihm zusammen Ängste überwinden können. 

Ein Schimmer Hoffnung
Lass mich mit dir gemeinsam in eine Story starten die vor 2000 Jahren passiert ist. Da war eine Frau, die 12 Jahre lang an schweren Blutungen litt. 12 Jahre lang! Und das Ding ist, diese Krankheit war ein absolutes No-go in der damaligen Gesellschaft. Und so lebte sich abseits, ohne Freunde oder Bekannte. Sie war völlig hoffnungslos und wusste nicht weiter. Sie ist zu vielen Ärzten gegangen, hat ihr gesamtes Vermögen für Behandlungen ausgegeben und wusste einfach nicht mehr weiter, denn ihre Krankheit wurde nicht besser, sondern immer schlechter. Sie hatte Angst zu sterben und sie war 12 Jahre lang in dieser Angst gefangen. Aber diese Person, diese Frau hört auf einmal von Jesus. Auf einmal hört sie von jemandem, der die Kraft hat, Menschen zu heilen. Menschen zu befreien, sie zu lösen von der Angst, die sie bindet. Und auf einmal kommt so ein Schimmer Glauben, ein Schimmer Hoffnung in ihr hoch, dass es vielleicht möglich wäre, dass sie doch geheilt wird. Und dieser Glauben wächst so groß, dass sie sich sagt: "Ich muss Jesus nur berühren um geheilt zu werden." (Markus 5,28)

Dein Glaube hat dich gerettet
Und so geht sie zu Jesus hin und um ihn herum ist eine rießen Menschenmenge. Aber die Frau überwindet sich und geht durch diese Menschen hindurch, durch die Leite, die sie jahrelang fertig gemacht und ausgestoßen haben. Sie überwindet ihre Angst und plötzlich steht sie vor diesem Jesus und berührt ihn. Und trotz der vielen Menschen und dem Gedränge realisiert Jesus diese Berührung sofort und dreht sich um zu dieser Frau. Und was jetzt passiert ist so unglaublich. Jesus dreht sich um zu dieser Frau und sagt: "Meine Tochter." (Markus 5,34)
Meine Tochter, ich meine Jesus war wahrscheinlich nicht viel älter als sie aber trotzdem sagt er: Meine Tochter, mit väterlicher Liebe. Und sagt: Hab keine Angst, denn dein Glaube hat dich geheilt. Jesus kannte die komplette Geschichte von dieser Frau, er kannte jede einzelne Situation aus ihrem Leben. Und in diesem Moment war die Frau geheilt.

Angst endet wo Glauben beginnt
Angst endet, wo Glauben beginnt. Denn "Glauben ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft" (Hebräer 11,1). Egal in welcher Situation du bist, egal, wie schwierig es ist. Es gibt einen Gott, der dich kennt und der zu dir sagt: Mein Sohn, eine Tochter, ich kenne jede einzelne Situation durch die du gegangen bist. Und ich möchte dir heute sagen: Es gibt Hoffnung! Das ist nicht das Ende. Und wenn du mir glaubst und mich in dein Leben lässt, dann wirst du Dinge erleben, von denen du noch nicht geträumt hast.

Und ich möchte dir heute eins mit auf den Weg und mit in den Tag geben: Angst nimmt ab, wo Glauben zunimmt. Du kannst in deiner Angst gefangen sein, aber ich kann dir sagen: deine Angst wir abnehmen, wo deine Hoffnung, dein Vertrauen wächst, dass Gott größer ist als deine Ängste.

Es gibt Hoffnung
Ob du die Hoffnung verlierst oder nicht, liegt alleine in deiner Hand. Ob du aufgibst oder den kleinen Samen der Hoffnung säst und beobachtest wie ein mächtiger Baum heranwächst ist deine Entscheidung.
Es gibt keine kleine oder große Hoffnung. Wir machen sie nur dazu. Die Hoffnung muss man bewahren und stärken. Dafür brauchen wir eine Quelle, von der wir Kraft und Inspiration schöpfen können. Die Quelle, auf die man sich in den schwierigsten Situationen verlassen kann. Hoffnung ist die innere Stimme, die flüstert, dass es jemanden gibt, der uns helfen kann, alles zu bewältigen. Hoffnung ist Glaube, dass wenn wir durch Feuer gehen, wir nicht verbrennen, sondern stärker werden. Hoffnung ist Liebe, die uns Schutz schenkt und uns hilft, anstatt zu verurteilen. Hoffnung ist der Schöpfer des Universums, der nur darauf wartet, dass wir Ihn um Hilfe bitten.
In der Finsternis scheint es für uns unmöglich, Hoffnung zu finden. Diese dann nicht zu verlieren ist noch schwieriger. Aber wenn wir unsere Ängste und Probleme Gott ganz anvertrauen und geduldig bleiben, wird unsere Hoffnung immer mehr wachsen und für uns, so wie auch für die Menschen um uns herum, leuchten.

Hoffnung ist die Sehnsucht nach Jesus

Kennst du das Gefühl, wenn du denkst, dass einfach alles zu viel ist. Dass alle gegen dich sind? Der eine will etwas von dir, der andere ist von dir enttäuscht. Dein Leben scheint nur noch aus Problemen zu bestehen. Und du denkst, du hast es vermasselt. Du hast es selber verdient. Am liebsten würdest du einfach alles wegwerfen, alles verbrennen. Du fühlst dich wie isoliert. Und das einzigste was du hast, ist Hoffnung. Du hoffst, dass jemand kommt, und alles wieder gut macht. Aber woher kommt diese Hoffnung? Warum denkst du, dass es jemanden geben soll, dem du nicht egal bist? Sogar in der totalen Finsternis bleibt die Hoffnung. Als hätten wir schon von Geburt an das Verlangen, nach einer übernatürlichen Lösung. Also einem Erlöser? Was, wenn  das Gott ist, von dem du in deinem Inneren weißt? Der darauf watet, dass du ihn dein Leben verändern lässt. Was wenn Gott genau deswegen diese Hoffnung in dich hineingelegt hat?

Jeder von uns kennt Momente, in denen die eigene Angst droht, so groß zu werden, dass sie uns stoppt. Doch ich sage dir heute, dass Angst abnimmt wo Glauben wächst. Dass Angst endet, wo Glauben beginnt. Wenn du beginnst auf Gott zu hoffen und zu vertrauen, dass er größer ist als deine Ängste, dann kann Gott dir helfen deine Ängste zu überwinden. Dann kann er dich befreien und dir neue Kraft schenken.

Be blessed
Manuel


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