Dankbarer leben (TDW 9/2017)

Lesedauer: 5min

Wie Dankbarkeit dein Leben und deine Beziehung zu Gott verändert

Wenn du morgen nur mit den Dingen aufwachst, für die du Gott heute gedankt hast, was würdest du haben?  

Lies bitte zuerst Lukas 17, 11-19.

Hey du,
ich habe zuletzt von einer Studie gelesen, bei der zwei Personen Gruppen untersucht wurden. Die eine Gruppe hat vier Wochen lang nichts an ihrem Lifestyle verändert, die andere Gruppe hat jeden Abend fünf Dinge aufgeschrien, die die Leute an dem Tag dankbar waren. Nach vier Wochen wurde das körperliche und das seelische Befinden der Teilnehmer untersucht und man hat herausgefunden, dass die Leute, die jeden Tag fünf Dinge notiert haben, für die sie dankbar waren, dass es ihnen viel besser ging nach dieses vier Wochen, dass es ihnen körperlich und seelisch besser ging und dass sie sogar besser geschlafen haben.

Die zehn Aussätzigen
Eigentlich wissen wir das alle, dass ein dankbares Leben ein besseres Leben ist. Wir lernen das schon als kleine Kinder, wenn wir etwas bekommen, merken wir schon und kriegen wir von unseren Eltern beigebracht, dass es irgendwie unvollendet ist, wenn wir nicht zurückgehen und uns bedanken. Und genau das gleiche zeigt auch die Begebenheit der zehn Aussätzigen, die Jesus begegnen. Sie kommen mit dem Wunsch zu Jesus, dass er sie heilt, dass er ihr Leben verändert und dass er ihnen einen Neuanfang schenkt. Und er macht es. Diese zehn Aussätzigen werden gesund, aber hält es für nötig, wieder zu Jesus zurück zu gehen. Er merkt, dass es irgendwie unvollendet ist, wenn er nicht noch einmal zurückgeht um sich bei Jesus zu bedanken. Und deshalb dreht er noch einmal um und geht zu Jesus zurück um sich zu bedanken. Von diesen zehn Aussätzigen kommt nur ein einziger. Das ist eine Quote von zehn Prozent. Also wenn ich Jesus wäre, würde ich mich irgendwie unanerkannt fühlen. Nur zehn Prozent der Leute für die er so viel gutes getan hat, deren Leben er gerettet hat, die er geheilt hat und die er liebt, bedanken sich bei ihm dafür.

Dankbar für die kleinen Dinge im Leben
Ich glaube aber, dass es in unserem Leben so ähnlich aussieht. Dass wir und auch nur für 10 Prozent der Dinge wirklich bedanken und dass wir wirklich nur in zehn Prozent der Fälle zurückkehren zu Gott und ihm unseren Dank ausdrücken. Ich glaube, diese Undankbarkeit führt dazu, dass wir oft unvollendet leben, weil wir eigentlich erst vollendet sind, wenn wir zurückkommen zu dem, der unsere Leben in seinen Händen hält und Danke zu sagen. Und ich möchte dich herausfordern, dich challengen, in viele Bereichen deines Lebens neu dankbar zu werden und neu zurückzukommen zu Jesus und zu danken. Zum einen ist es im Bereich "Kleinigkeiten". Ich wünsche dir und mir, dass wir wieder mega dankbar werden für die kleinen Dinge im Leben: wenn die Sonne scheint, wenn man eine nette Begegnung hat, wenn du glücklich sein kannst ...

Dankbar für mein Leben
Und zweitens wünsche ich dir, dass du dankbar wirst für dein Leben. Oft sind wir so unzufrieden mit den Dingen die wir haben. Mit unserem Smartphone, mit unserer Klassen, mit unseren Noten ... Ein amerikanischer Schriftsteller hat mal gesagt, dass Dankbarkeit normale Rage in Festtage und Arbeit n Freude verwandeln kann. Ich wünsche dir, dass du das erlebst, dass du für dein Leben dankbar wirst und dass es besonders wird für dich. Hallo? Du bist am leben, du bist einzigartig und wunderbar geschaffen und du bist bedingungslos geliebt! Gott beschenkt jeden von uns unvorstellbar reich. Nur oft können wir das nicht wahrnehmen, weil wir uns aus der falschen Perspektive sehen.

Dankbar in meinen Krisen
Und drittens wünsche ich dir, dass du dankbar wirst, in deinen Krisen. Vielleicht fühlt sich dein Leben momentan so an, als wärst du irgendwie dabei, Schiffbruch zu erleiden. Wärst dabei zu kentern. Dann wünsche ich dir, dass du gemeinsam mit Gott deinen Blick neu ausrichten kannst, deine Perspektive wechseln kannst. Dann wünsche ich dir, dass du neu auf Gott schauen kannst und Dinge finden kannst, für die du sogar in deinen Krisen dankbar werden kannst. Ich möchte dich challengen, dass du die nächste Woche zu einer Dankbarkeitswoche machst, in der du dich jeden Abend kurz hinsetzt, drei Dinge aufschreibst, für die du dankbar sein kannst und mit Gott zusammen darüber sprichst. Ich wünsche dir, dass du erlebst, wie viel besser Dankbarkeit dein Leben wirklich macht, wie viel entspannter du in den Tag gehst, und nicht mehr alle beneidest, sondern dankbar bist, für das, was Gott dir geschenkt hat.

Wir haben die Dankbarkeit verlernt
Dankbarkeit. Hast du je innegehalten und überlegt, was sie für dein Leben bedeutet? Welche Rolle sie in deinem Leben spielt? Wenn du so bist wie ich, dann spielt sie vermutlich keine große Rolle. Ich bitte Gott um vieles. Aber im Vergleich dazu danke ich ihm für sehr wenig. Wenn ich über Christen nachdenke, die verfolgt werden, die wegen ihrem glauben leiden, dann merke ich, dass es bei ihnen genau umgekehrt ist. Sie danken Gott für fast alles und im Vergleich dazu bitten sie ihn um sehr wenig. Dass liegt daran, dass sie keiner Institution namens Christentum folgen, sondern einem lebendigen Gott. Wir folgen dem lebendigen Gott. Der auf der Erde lebte und dessen Geist heute noch in dir und mir lebt. Der uns erschaffen hat und aus tiefer Liebe zu uns das Größte gegeben hat, damit wir zu ihm umkehren können und nach Hause kommen können.

Danke Gott!
Unsere Dankbarkeit und die Art, wie wir sie messen, sollte nicht auf irgendwelchen Regeln oder Erwartungen basieren. Sie sollte von Jesus bestimmt sein. Der Zeit mit den Menschen verbracht hat, mit denen niemand etwas zu tun haben wollte, der die Ungeliebten liebte, und mit Charakterstärke zeigte, dass er für nichts und niemanden Kompromisse eingehen würde. Dinge wir Marken, Modelabels, Kapitalerträge, die Anzahl der Freunde auf Facebook, oder Follower auf Instagram sind ihm egal. Es kümmerte ihn nicht, wenn es unangenehm wurde, weil er "Nein" sagte, wenn dadurch Gott geehrt wurde. Und darüber hinaus liebte er eine unperfekte Welt mit einer Leidenschaft, die nicht gestoppt, geschwächt oder begrenzt werden konnte. Jesus Christus, der Retter der Welt, der sein Leben gab, damit sündige und unperfekte Menschen das ewige Leben mit ihm verbringen können. Und dafür bin ich ihm für immer dankbar. Wenn du morgen aufwachen würdest, mit den Dingen, für die du Gott heute gedankt hast, was würdest du haben?

Be blessed
Manuel

PS. Dieses Wochenende findet die OpenDoors Shockwave für Indien satt. Bitte bete für all die verfolgten Christen dort, dass sie trotz Verfolgung stark im Glauben an Jesus bleiben können. Bitte, dass Gott seine Macht in ihrem Leben zeigt. Unser Gebet hat Kraft!


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+ Danke dafür - ein Selbstversuch



Bildquelle: https://instaliga.com/youversion/

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