Heilsame Trennung (TDW 11/2017)

Lesedauer: 4min

Jesus befreit dich und macht dich selbst zum Befreier!

Lies heute bitte zuerst Lukas 8,26-39

Hey du,
Jesus kommt ins Gebiet der Gerasener und trifft dort auf einen wohl schon berühmten Besessenen, der die Gegend unsicher macht. Nackt und schreiend läuft er dort herum und jeder Versuch ihn mit Fesseln ruhig zu stellen, geht in die Hose. Also machen die Leute einen großen Bogen um diesen Mann. Logisch. Aber es scheint, als wäre Jesus nur seinetwegen gekommen. Mit Vollmacht befiehlt der der "Legion" von bösen Geistern, diesen Mann zu verlassen und erlaubt ihnen in eine Schweineherde zu fahren. Daraufhin stürzen die Tiere im Schweinsgalopp über die Klippe und ertrinken.

Ein unbequemer Gast...
Okay, diese Geschichte klingt jetzt erstmal ziemlich verrückt und hat irgendwie so gar nichts mit meinem Alltag zu tun. Wenn wir aber mal weiter in den Text schauen, dann werden wir schnell merken, dass doch viel mehr in diesen Versen drinsteckt als man denkt.
Als die Gerasener nämlich mitbekommen, was da passiert ist und sehen, wie der prominente Wahnsinnige plötzlich ruhig und vernünftig dasitzt, werden sie ganz nervös: "Und sie baten Jesus, von ihnen fortzugehen, denn es hatte sie große Furcht ergriffen." (Vers 37).
Ähm - what? Das ist doch eine merkwürdige Reaktion, oder? Die Leute fühlten sich anscheinend wohler mit Dämonen in der Nähe als mit den König des Lichts. Jesus war ihnen vielleicht ein unbequemer, ein zu kostspieliger Gast. Schließlich ist da gerade ein Teil ihren Lebensunterhalts die Klippe herunter flöten gegangen. Was Jesus getan hat, war für diese Leute völlig verrückt. Wirtschaftlich nicht tragbar. Jesus soll bitteschön überall herumziehen, aber nicht hier, wo es teuer wird.

... der uns befreien will
Mir ist aufgefallen, dass wir in unserem Leben oft ähnlich mit Jesus umgehen. Jesus soll überall "in uns" regieren. Er soll König über jeden Bereich unseres Lebens sein - nur eben nicht dort, wo es teuer wird. Vielleicht gibt es Dinge in unserem Leben, bei denen wir ganz genau wissen, dass sie ihm nicht gefallen, die uns aber binden, an denen wir hängen. Wie die Leute mit ihren Schweinen haben auch wir oft solche Bereiche, da möchten wir Jesus nur ungern ranlassen. Schmutzige Filmchen, Partys auf denen auch mal ein paar Tropfen zu viel fließen, unsere herabschauende Haltung gegenüber Außenseitern um nicht mit ihnen in Verbindung gebracht zu werden...
Jeder von hat solche Bereiche in seinem Leben. Aber Jesus möchte in unserem Leben aufräumen. Auch, wenn es für uns teuer wird, wenn wir uns von schlechten Gewohnheiten trennen müssen - es ist so wichtig. Für unsere Beziehung zu Gott und für unsere persönliche Freiheit. Dieses Lösen von Dingen, die einen lange Zeit gebunden haben, ist oft ein Schlüssel um Schritte im Glauben zu gehen und in der Beziehung zu Jesus zu wachsen. Jesus will das beste für uns. Er kann uns befreien - so wie den besessenen Mann.

Befreit um zu befreien
Die Reaktion von dem Mann, der geheilt wurde finde ich im Gegenzug zu der der Gerasener übrigens richtig cool. Er ist total überwältigt von der Aktion und bittet Jesus mit ihm kommen zu dürfen. Doch Jesus beauftragt ihn: "Geh nach Hause und berichte, welches große Wunder Gott an dir getan hat." Jesus ist es viel wichtiger, anderen von unserem Glauben zu erzählen und unsere Nachfolge in unserem Alltag zu leben, als einfach nur ihm hinterherzulaufen. Jesus hat diesen Mann befreit und macht ihn jetzt selbst zum Befreier! Jesus gibt ihm die Macht anderen von Glauben zu erzählen, in ihre Herzen zu sprechen und ihre Leben zu verändern!
Es geht ihm darum Glauben zu leben, Glauben teilen und nicht nur um den Glauben an sich. Das ist eine wunderbare Erkenntnis.

Jesus befreit dich und macht dich selbst zum Befreier!

Be blessed
Manuel 


#on4challenge - Werde ein Befreier!
Heute schon Dämonen ausgetrieben oder Menschen geheilt? - Wie du trotz deiner menschliches Grenzen zu einem jesusmäßigen Befreier werden kannst.

Die ganze Bibel ist ein Befreiungsbuch. Auf jeder Seite kannst du es lesen: Wir Menschen sind nicht dazu gemacht Gefangene unseres Lebens zu sein. Eines Lebens, das auch hart, zermürbend und brutal sein kann. Doch obwohl uns Gott davon frei machen möchte, haben wir an manchen Tagen kaum Zugang zu seiner Leichtigkeit. Wie können wir das ändern?
Die Bibel erzählt, das Gott dich und mich nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Und weil er selbst ein Befreier-Typ ist, steckt das auch in jedem von uns drin. Mir sind schon einige Freiheitsboten über den Weg gelaufen, meine Leichtigkeit wiederzufinden. Und ich möchte dich heute ermutigen, selbst einer zu werden. Hier paar Tipps, wie du trotz deiner menschlichen Grenzen einen jesusmäßigen Befreier-Lifestyle leben kannst:

Beten// So wichtig! Gerade wenn man selbst das Gefühl hat, dass man nicht beten kann, sollte man es trotzdem tun. Biete der Person an für die zu beten oder bau eine Brücke, indem ihr gemeinsam betet. Es tut so gut, Gefühle auszusprechen. Und wer soll helfen wenn nicht Gott?
Fragen// Es macht einsam, wenn das eigene Leben aus dem Gleichgewicht gerät während sich das der anderen weiterdreht. Zeig der Person, dass du an ihrer Seite bist und bleibst! Frag nach - immer wieder und vor allem: konkret! Auch eine Frage wie "Wie geht es dir damit?" kann der andere viel leichter antworten als auf ein allgemeines "Wie geht es dir?"
Mitgehen// Biete der Person an, sie zu einem schwierigen Gespräch zu begleiten oder vor der Tür zu warten. Ja, dafür musst du aus der eigenen Komfortzone heraus. Gerade das macht es aber so kostbar für die Person, die sich vermutlich nie getraut hätte, dich zu fragen, ob du mitkommst.
Reden// Auch Ratschläge können "Schläge" sein. Deshalb hör vor allem zu! Das Wichtigste ist, dass die Person aussprechen kann, was sie belastet. Halte dich also eher zurück. Trotzdem sind auch ermutigende Worte, die stärken und Mut machen auch immer wichtig.


P.S. Ich verlose noch bis morgen, Sonntag, 24 Uhr drei Exemplare des Buches "Per Anhalter in den Himmel". Alles was wir tun müsst, ist auf den Banner zu klicken und zu kommentieren, warum gerade ihr, das Buch gewinnen wollt. Viel Glück!

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Bildquelle: https://instaliga.com/youversion

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