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Lesedauer: 7min

Wie Jesus Gottes Botschaft verkündete

Jesus zog die Menschen an wie ein Magnet. Die folgenden neun Schritte zeigen uns, wie Jesus das gemacht hat und wie auch wir es tun können. Es ist schön, Menschen mit Jesus bekannt zu machen. Und mit der Kraft des Heiligen Geistes ist es möglich – anders nicht.

Hey du,
"So sind wir nun Botschafter für Christus (...). Wir bitten im Auftrag von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch schenkt!" (2. Korinther 5,20)
Feuerwehrmann, Lehrer, Elektriker oder Zahnarzt - es gibt so viele Berufe, so viele Jobs, zwischen denen du wählen kannst. Aber egal, wo und als was du einmal arbeiten wirst - als Christ hast du von Gott eine besonderen Job zugeteilt bekommen: Botschafter!
Was bedeutet das? Nun, ein Botschafter ist ein Repräsentant, der in Abwesenheit seines Herrschers für die Interessen seines Staates eintritt. Was heißt das für uns? Unser Herrscher ist der König der Könige, der, der das Universum erschaffen hat. Und Du bist sein Vertreter. Du bist Vertreter Gottes in der Welt.
Als Botschafter haben wir eine Botschaft, die Versöhnung mit Gott. Das ist die beste Botschaft der Welt! Und Gott vertraut sie dir und mir an. Also: Sei mit mir ein mutiger Botschafter Gottes. Lass uns die Welt bewegen mit der alles verändernden Botschaft Gottes! Ich weiß, das ist eine mega große und verantwortungsvolle Aufgabe, aber Gott wird immer bei uns sein und Jesus hat uns bereits vorgemacht wie es geht! Daher habe ich heute 9 Schritte am Start, wie Jesus die Botschaft verbreitete.

#1 Jesus suchte nach den Leuten
Jesus wartete nicht einfach, bis sie auf ihn zukamen. Er suchte die Leute, ging auf sie zu und erfüllte sie mit seiner Liebe. Ich habe dir dazu eine richtig starke Geschichte aus der Bibel mitgebracht. Die Geschichte von Zachäus. Sicher kennst du die schon, falls nicht kannst du siehier lesen (Lukas 19, 1-10). Wie leicht hätte Jesus an Zachäus vorbeigehen können. Aber er blieb unter dem Baum stehen. Er zog nicht einfach durch Jericho hindurch, sondern er besuchte Zachäus und blieb entsprechend länger in der Stadt. Auch wir sollten immer bereit sein, uns Zeit zu nehmen, um mit jemandem über den Glauben zu reden. If someone asks you to explain your hope as a believer, always be ready!

#2 Jesus hatte den Slang
Ja, Jesus hatte den Slang. Seine Gleichnisse sind ein gutes Beispiel dafür. Den Schäfern erklärte er das Evangelium mit Schaf-Geschichten, mit den Fischern sprach er anhand von Fischer-Beispielen, den Bauern erzählte er Gleichnisse aus der Landwirtschaft. Kein Wunder, dass sie ihm gerne zuhörten. Jeder Schäfer verstand genau, was Jesus meinte, wenn er sagte, er sei der gute Hirte. Sie wussten, dass ein guter Hirte sein Leben für die Schafe geben würde, und dass die Schafe ihn kennen und ihm folgen würden.
Genauso ist es auch heute wichtig, die gute Nachricht so zu erzählen, dass derjenige, dem sie erzählt wird sie versteht. Deshalb richte ich diesen Blog auch an Jugendliche, weil ich der Meinung bin, dass unter gleichaltrigen viele Dinge einfach so anders und auch so viel direkter rüberkommen. Verstehst du was ich meine? Wenn wir andere mit Gottes weltverändernder Botschaft erreichen wollen, müssen wir den Slang drauf haben.

#3 Jesus war freundlich zu den Menschen
Man nannte ihn den „Freund der Zöllner und Sünder“, die Religiösen Überflieger seiner Zeit warfen ihm das sogar vor. Wenn wir nicht freundlich sind, werden wir uns schwertun, jemanden für Jesus zu gewinnen. Die meisten Menschen, die zum Glauben kommen, haben davor über längere Zeit die Christen beobachtet und festgestellt, dass Jesus in diesen Menschen etwas Positives bewirkt.Wir müssen uns von Gottes Liebe erfüllen lassen und diese Liebe ausstrahlen, dann werden die anderen merken, dass wir irgendwie anders leben als all die anderen und so können manchmal die besten Gespräche über den Glauben entstehen ...

#4 Jesus kniete sich in die Not der Menschen
Genau dieser Punkt wird in unsere Zeit so oft übersehen oder sogar bewusst ignoriert. So viele Gemeinden wollen mit den ganz kaputten Menschen nichts zu tun haben. Aber Jesus ging gerade zu diesen Menschen, von denen sich die geistlichen Leiter seiner Zeit fernhielten. Er war bei den Leprakranken, bei den Prostituierten und bei den Betrügern. Sein Auftrag war ja gerade, Sünder zu retten, deshalb ging er keinem von ihnen aus dem Weg. Denn wer besonders tief in der Sünde steckte, brauchte ihn besonders dringend.
"Von tiefem Mitleid ergriffen, streckte Jesus die Hand aus und berührte ihn. »Ich will es«, sagte er, »sei rein!« Im selben Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war geheilt." (Markus 1,41-4) Jesus berührte einen Leprakranken! Das war ja wohl das Letzte was man machen könnte. Man könnte sich doch anstecken. Leprakranke lebten damals außerhalb der Städte, aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Niemand wollte sie berühren, ja nur in ihre Nähe kommen. Denn Lepra ist hochansteckend und war unheilbar. Und Jesus erkannte genau die Not dieses Mannes, der wahrscheinlich schon seit Jahren von niemandem mehr umarmt worden war und er berührte ihn, umarmte ihn. Er gab ihm zum ersten Mal nach Jahren wieder das Gefühl, dass er geliebt ist und er heilte ihn von seiner Krankheit! Jesus kniete sich in die Not der Menschen hinein.
Ich glaube, dass Jesus nicht Sonntag für Sonntag in der ersten Reihe einer Kirche fröhlich seine Worship-Lieder schmettern würde. Ich schätze, Jesus würde im Zweifelsfall die Sonntagmorgensgottesdienste schon nach der Begrüßung verlassen. Er würde zum Bahnhofsvorplatz gehen. Bestimmt würde er sich in der Kirchentür noch umdrehen und sagen: „Kommt mit und unterstützt mich! Ihr wisst schon, wovon ich rede." Viele der Leute vermutlich noch nicht.
"Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu den Jüngern: »Wie kann euer Meister nur zusammen mit Zolleinnehmern und Sündern essen?« Jesus hörte das und erwiderte: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken." (Matthäus 9,11-12)

#5 Jesus war voller Barmherzigkeit
Jesus liebte die Menschen und kümmerte sich um sie. Nur wenn wir dir Menschen so lieben, wie Jesus es tat, können wir ihnen auch etwas von der Liebe Gottes erzählen. Als Gemeinde sind wir Jesu Arme und Beine. Wenn wir den Auftrag haben, die Liebe Gottes in die Welt zu tragen, dann ist das etwas ganz Praktisches, wofür wir uns bewegen müssen, von unserem Sofa aufstehen und auch mal unsere Komfortzone verlasssen müssen. Das ist echte Nachfolge!

#6 Jesus hatte einen Blick für die tieferen Bedürfnisse der Menschen
Als ein Gelähmter zu Jesus gebracht wurde, sagte Jesus ihm als Erstes, dass seine Sünden vergeben wären. Natürlich brauchte der Mann auch körperliche Heilung und die bekam er auch, aber der Kranke litt noch mehr unter seiner Schuld als unter seiner Lähmung. Jesus sah das. Wenn die Blinden, Tauben und Stummen zu ihm gebracht wurden, heilte er sie nicht nur körperlich, sondern er sah auch ihre geistliche Not. Er war nicht nur das Wasser das den Durst stillt, er war auch das Wasser, das ewiges Leben bringt.

#7 Jesus kümmerte sich auch um die alltäglichen Bedürfnisse der Menschen
Jesus schickte die Menschen, die ihm einen ganzen Tag lang zugehört hatten, abends nicht hungrig nach Hause, sondern aus fünf Broten und zwei Fischen bereitete er für tausende von Leuten eine Mahlzeit. Wir müssen auch einen Blick für die naheliegenden Nöte der Menschen haben. Praktische Hilfe und Taten der Nächstenliebe sind eine gute Voraussetzung, um den Menschen von Jesus erzählen zu können.

#8 Jesus sprach auch immer über den Preis der Nachfolge
Jesus warnte immer auch davor, dass man von anderen dafür gehasst werden würde, wenn man zu ihm gehörte. Bei manchen Zuhörern betonte er besonders, dass man alles aufgeben müsste, um mit ihm gehen zu können. Jesus will wollte echte, bedingungslose Nachfolger. Jesus wollte nur solche Jünger, die sich ganz sicher waren und um jeden Preis bei ihm sein wollten. Das ist heute auch noch so.
"Nun wandte sich Jesus an alle und sagte: »Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten." (Lukas 9,283-24)

#9 Jesus gab nicht auf, wenn es schwierig wurde
Mit dem Gleichnis vom Bauern der die Saat austrägt erklärte Jesus, dass nicht die ganze Saat aufgeht und Frucht bringt. Es gibt viele Hindernisse und Störfaktoren. Jesus ermutigt uns, Gott zu vertrauen. Das schrieb auch Paulus an die Gemeinde in Korinth: Sowohl er als auch Apollos hatten gesät, aber letztlich war Gott es, der die Saat aufgehen und wachsen ließ. Es wird immer wieder Zeiten geben, in denen es so aussieht, als würde die Saat, die wir ausstreuen, nicht aufgehen. Als würde es niemanden interessieren, wenn wir von Gottes Liebe erzählen. Aber wir wissen nicht, was Gott später noch damit tun wird. Wenn es nicht immer nach Plan läuft und wir niemanden für Jesus gewinnen können, ist es so wichtig trotzdem nicht aufzugeben.
"Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum geschenkt. Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der das Wachstum schenkt, auf Gott." (1.Korinther 3,6-7)

Sharing Faith
Mit anderen über den Glauben zu sprechen kann manchmal eine ganz schöne Herausforderung sein, aber es ist auch ein heiliger Moment. Es ist wunderschön seine Glauben mit anderen zu teilen und sie an der Freude und Liebe, die wir durch unseren Glauben an Jesus haben, teilhaben zu lassen. Ich weiß, manchmal hat man Angst, vor unangenehmen Fragen, aber es tut so gut zu wissen, dass wir niemals allein sind. Gott ist für uns und lässt uns nicht im Stich. Es will durch uns Menschen bewegen. Er will seine Liebe und sein Wesen durch uns ausdrücken.
Gott hat einen Plan für dein Leben und er hat noch viel mit dir vor! Denn Gott will mit dir die Welt verändern! Bist du dabei? 

If someone asks you to explain your hope as a believer, always be ready. #fearlessforward

Be blessed
Manuel


Bildquelle: http://www.gloriadei-sd.org/share-your-story-faith-light-love/

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