Alles ist möglich!

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Wenn Gott dein Partner ist, dann mach deine Pläne groß

Alles, ist möglich. Das ist die einzigartige Botschaft Gottes. Und wenn du Jesus nachfolgst, dann ist auch für dich alles möglich! Warum?

Hey du,
ein König versammelte einmal alle Menschen in seinem Reich, die mit einem überdurchschnittlichen IQ gesegnet waren. Er gab ihnen den Auftrag, das Wissen dieser Welt so knapp wie möglich aufzuschreiben. Einige Monate später erschien eine Abordnung der Wissenschaftler vor dem König und überreichte ihm das gesammelte Wissen der Menschheit - komprimiert in hundert Büchern! Der König hatte keinen Bock, einen auf Leseratte zu machen. Deshalb entließ er sie mit dem Auftrag, das Wissen noch viel knapper zu Papier zu bringen. Einige Wochen später kam die Hirn-Gang wie der in den Palast und überreichte dem König ein einziges Buch; in der stolzen Gewissheit, knapper ginge es wohl nicht mehr. Doch selbst mit diesem einen Buch konnte sich der Auftraggeber nicht anfreunden. Abermals schickte er die schlauen Köpfe seines Reiches fort. Als die Gelehrten schließlich Monate später vor den König traten präsentierten sie ihm einen einzigen Satz: "Alles ist möglich!" Der König sagte: "Das kann ich mir merken. Danke!"

Am Anfang war eine Vision
Bevor Gott die Erde erschuf, träumte er davon, wie sie aussehen könnte. Er stellte sich in Gedanken alles vor und malte Jesus und dem Heiligen Geist das schönste Bild des perfekten Planeten vor Augen. Und erst als die Vision stand, der Traum geträumt war, legte Gott mit der Schöpfung los. Er sprach. Und aus jedem Wort entstand ein Wunder der Erde. Spektakel pur! Gott träumte von den wunderschönen Sonnenuntergängen in denen der Himmel im schönsten Orange leuchtet. Und so sprach er: "Es werde Licht.", und erschuf die weltklasse Sonnenuntergänge im Westen der USA, mit rot glühenden Felsen und John Wayne, der auf seinem Pferd dem glühenden Feuerball entgegenreitet. Bis heute zu bestaunen. Gratis. Besser als jede Lightshow. Gott trennte durch ein einziges Wort Erde und Wasser und schuf dadurch die Malediven.
Gott, Jesus und der Heilige Geist träumten. Sie hatten Visionen. Was Gott in seinem himmlischen Bilderrahmen sah, das wurde auf der Erde Wirklichkeit. Und so begann alles mit einer Vision und einem großen Traum. Gott sah etwas, das noch niemand sah. Und weil Gott, Jesus und der Heilige Geist nicht nur romatische Träumer sind, sondern Täter, haben sie keine Angst vor diesem Traum, auch wenn er so riesig erscheint, und lassen ihn Wirklichkeit werden.

Unterschätzte Kraft
"Im Wasser spiegelt sich dein Gesicht, und in deinen Gedanken und Gefühlen erkennst du dich selbst!" (Sprüche 27,19).
Visionen und Träume sind unglaublich kraftvoll. Nur schade, dass so wenige diese Kraft anzapfen. Nicht, weil sie nicht begabt sind. Nicht, weil sie nicht Gottes Wohlgefallen haben. Aber weil ihre Vision begrenzt ist. Weil sie nur Träumer sind.
"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer schneller, als der, der ohne Ziel umherirrt." (Ephraim Lessing). Was du siehst, dorthin gehst du. Ganz einfach. Wir alle haben Visionen. Jeder hat ein Bild in seinem Kopf. Von sich selbst. Seiner Familie. Seiner Zukunft. Die entscheidende Frage ist:

Wie sieht dein Bild aus?
Siehst du dich selbst vorwärstkommen, Hindernisse überwinden, Gipfel stürmen, ein abenteuerliches Leben meistern? Oder siehst du dich niedergeschlagen rumwatschelnd, abhängig und niemals auf einen gründen Zweig kommend? Ich garantiere dir: Die Bilder die du in deinem Kopf hast, bestimmen, was für ein Leben du lebst. Wenn du deine Visionen begrenzt, dann wird dein Leben begrenzt sein. Und wenn du noch keine anständige Vision entwickelt hast, dass wird es höchste Zeit, dass du das nachholst. Und zwar lieber heute, als morgen.
In der Bibel fragt Gott sieben Mal irgendeines seiner Sandalentragenden Geschöpfe: "Was siehst du?" Weißt du warum? Gott ist bis in die Haarspitzen interessiert an unserer Vision. Er liebt die Visionen seiner Kinder, die mit ihm unterwegs sind. Und er ist unglaublich neugierig. Er will, dass deine Vision Wirklichkeit wird. Schließlich ist er der Anfang der Vision. Aber du musst sie sehen, du musst sie verinnerlichen. Bevor sich dein Traum erfüllen wird, musst du dich selbst sehen, wie du deinen Traum erfüllst. Unsere Vorstellung ist unglaublich mächtig. Viele unterschätzen das komplett. Im 1. Buch Mose, wo die Geschichte vom Turmbau zu Babel erzählt wird, heißt es, dass nichts, was sich die Menschen vorstellten, unmöglich für sie war.

Was du siehst wirst du werden
"Von dir wird ein großes Volk abstammen. Ich will dich segnen und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen." (1. Mose 12, 2)
Ich möchte an dieser Stelle Abraham ins Spiel bringen. Gott gab Abraham das Versprechen, dass er der Vater vieler Nationen sein würde. Menschlich gesehen war das unmöglich. Abraham war zum Zeitpunkt des Versprechens achzig Jahre alt, hatte kein einziges Kind und war in seinem hohen Alter so fruchtbar, wie eine Kartonschachtel. Ganz abgesehen von seiner Frau Sarah, die vermutliche nicht viel jünger als Abraham war. Interessanterweise gab Gott Abraham nicht nur das Versprechen, sondern auch ein Bild, welches er sehen konnte: "Abraham. geh nach draußen und schaue die Sterne an. So viele Nachkommen wirst du haben, alter Freund!" Abraham schaute in den Osthimmel. Mit bloßem Auge konnte er sechstausend Sterne erkennen. Falls er die gezählt hat. Es ist kein Zufall, dass in der Bibel sechstausend Verheißungen zu finden sind. Gott versuchte Abraham zu zeigen, dass er jedes Versprechen erfüllen würde. Und weil Abraham schon etwas älter und der Weg vom Kopf ins Herz durch viele Erfahrungen verstopft war, legte Gott nach: "Geh runter zum Strand und schau die die Sandkörner an. So viele Nachkommen wirst du haben." Abraham realisierte dort zum ersten Mal: Er würde viel Kamelbraten für zukünftige Familienfeste brauchen. Sehr viele.

Gott lässt dich nicht hängen
Wieso gab Gott ihm ein Bild? Gott wusste, dass es Zeiten geben würde, wo es aussehen würde, als würde sich die Verheißung nicht erfüllen. Als Abraham entmutigt war, ging er nach draußen und schaute den Himmel an. Als er die Sterne sah, fing der Glaube in seinem Herzen wieder zu wachsen an: "Ich kann es sehen." Wenn die Gedanken zurückkamen: "Du bist ein alter Bock, Abraham. Es ist zu spät. Vergiss es. Du hast Gott nicht richtig gehört.", ging er zum Strand runter, um sich die Sandkörner anzuschauen. Dort wurde er in seinem Herzen berührt und sein Vertrauen wieder hergestellt.
Wie bei Abraham wird es auch bei dir Zeiten geben, wo es aussehen wird, als würden sich deine Träume nicht erfüllen. Es ist zu lange her. Der Krankenbericht sieht zu schlecht aus. Die fehlt das Geld oder die richtigen Connections. Es ist einfach entmutigt zu werden und aufzugeben. Aber wie Abraham musst du zurück zum Bild, deiner Vision gehen, die Gott dir gegeben hat. Gott sagt uns, was er zu Abraham gesagt hat: "Wenn du es sehen kannst, dann werde ich es tun. Wenn du eine Vision dafür hast, dann werde ich es in Erfüllung gehen lassen."

Sieh das Unsichtbare
Glaube aber ist: "Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." (Hebräer 11,1)
Wir alle kennen Walt Disney, den legendären Filmproduzenten und erfinderischen "Vater" von Micky Mouse, Donald Duck und Mary Poppins, der 1955 seinen ersten Vergnügungspark in den USA eröffnete. Seitdem sind unter seinem Namen auf der ganzen Welt Freizeitparks errichtet worden. Am 15. Dezember 1966 starb Walt Disney nach einer schwierigen Operation. Sein älterer Bruder Roy übernahm die Walt Disney Company und kümmerte sich um die Weiterentwicklung der Parks. Einer davon wurde 1971, zu Ehren seines Gründers als "Walt Disney World" eröffnet. Bei der grandiosen Eröffnungsfeier sagte ein Journalist zu Roy Disney: "Ach, Herr Disney, wenn all das Ihr Bruder doch sehen könnte!" Roy antwortete: "Mein Bruder hat all das schon sehr lange vor uns gesehen, als noch keiner von uns dazu in der Lage war!"

Dream big!
"Wo keine Offenbarung (Vision) ist, wird das Volk wild uns wüst." (Sprüche 29,18)
Die Bibel spricht nicht von fehlendem Geld oder Talent. Was uns limitiert, ist das Fehlen einer Vision. Dabei kann deine Vision niemals zu groß sein. Vielleicht zu groß für dich. Aber niemals zu groß für Gott. Es ist wie bei Abraham: Obwohl es unmöglich erscheint, wird Gott sein Versprechen erfüllen. Und eines Tages, wirst du den Traum nicht nur haben, sondern ihn leben. Was du siehst wird zur Realität werden.
"Jetzt will ich meinen Platz auf dem Turm an der Stadtmauer einnehmen. Dort halte ich wie ein Wachposten Ausschau und warte gespannt darauf, was der Herr mir auf meine Klage antworten wird. Der Herr sprach zu mir: »Was ich dir in dieser Vision sage, das schreibe in deutlicher Schrift auf Tafeln nieder! Jeder, der vorübergeht, soll es lesen können. Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Aber es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!" (Habakuk 2, 1-3)
Darum wird es höchste Zeit für dich: Suche dir einen ruhigen Ort. Höre auf Gottes Stimme. Schreibe deine Vision genau auf. Glaube daran. Mach Schritte in diese Richtung. Und freue dich auf den göttlichen Moment, wenn der Traum wahr wird. Dream big, for with god nothing is impossible!

Be blessed
Manuel

"If your dreams don´t scare you, they ain´t big enough." - The Chainsmokers


Nothing is impossible | Planetshakers
 


Videoquelle: https://www.youtube.com/watch?v=antqLO0OQ8s
Bildquelle: http://www.dcregional.org/th_gallery/impossible-theres-nothing-god-cant-do-part-2/

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