Church is my meeting place

Lesedauer: 5min

Du kennst die beste Nachricht der Geschichte - Die Welt wartet darauf!

Warum machen wir eigentlich nur Gottesdienste für Christen?
 
Hey du,
mal angenommen, es ist Samstagabend und deine Jugendgruppe hat einen Jugendgottestdienst organisiert. Der Jugendraum füllt sich und du schaust zum Eingang und siehst lauter bekannte Gesichter deiner Jugendgruppe und aus den Jugendkreisen eurer Nachbargemeinden. Dein Blick wandert während des Gottesdienstes durch die Reihen. Eigentlich siehst du so gar keine Leute, die nichts mit dem Glauben am Hut haben. Okay, doch - ein Typ ist da, den du noch nicht kennst.

Be brave and think bigger!
Die Stimmung ist super, fresher Lobpreis, eine Predigt die echt herausfordert und eine gute Gemeinschaft danach. Alles ist harmonisch und schön. Läuft! Während du nach dem Jugendgottesdienst deine Cola trinkst und dich umschaust, gehen deine Gedanken auf Wanderschaft. Wie würde der Gottesdienst aussehen, wenn jeder und du selbst auch einen Freund oder eine Freundin eingeladen hätte?
Wie groß wäre deine Jugendgruppe, wenn ihr alle den Mut hättet, eure beste Freundin oder euren besten Freund einzuladen? In euren Teen- und Jugendkreis oder in den Jugendgottesdienst. Was hindert dich eigentlich genau das zu tun? Deine Angst? Die Bequemlichkeit? Wieso machen wir eigentlich eine Jugendgruppe nur für Christen?

Back to the beginning
Diese fiktive Geschichte und die Frage beschäftigen wahrscheinlich mehr Leute von uns, als wir zugeben wollen. Wir haben die beste Botschaft der Welt, aber was tun wir damit? Was würde passieren, wenn wir alle mega begeistert von Jesus wären? Es wäre doch absolut genial, wenn unsere Begeisterung für den Glauben so stark ist, dass wir gar nicht anders können, als unsere Freunde in die Jugendgruppe oder den Gottesdienst einzuladen. Weil wir es gar nicht aushalten würden, den anderen nicht einzuladen, da er sonst einen unglaublich tollen Abend verpassen würde, bei dem er Jesus kennenlernen kann! Was wäre, wenn wir alle, wieder mit der selben Begeisterung für Jesus brennen würden, wie an dem Tag, an dem wir beschlossen haben, ihm unser Leben hinzulegen. Doch wir bekommen wir so eine Begeisterung?

Komm und schau es dir selbst an!
In der Bibel gibt es eine ziemlich passende Story dazu: Lies dochmal Johannes 1,43-51. Dort trifft Philippus auf Jesus und er läd ihn ein, ihm nachzufolgen. Das war das krasseste, was dir damals passieren konnte. Es war eine echt große Ehre das Leben mit einem Rabbi (Lehrer) teilen zu dürfen. Diese Einladung begeisterte Philippus so sehr, dass er zu Nathanael geht und ihm von Jesus erzählt. Nathanael chillt wahrscheinlich grade unter einem Baum und genießt die letzten Sonnenstrahlen und auf einmal kommt sein Freund Philippus vorbei und fängt an über Jesus zu erzählen: "Mal angenommen, Gott...". Ey, wenn der Satz schon so anfängt... und Philippus ist auch erstmal etwas verwirrt, aufeinmal stellt er seinen Freundin Frage: "Was soll denn das jetzt bitte?!" Aber Philippus hat nur eine Antwort: "Komm mit und schau es dir selbst an!" Nathanael nimmt die Einladung an und kurz darauf begegnet er Jesus. Und das ich noch nicht alles, was er mit Jesus erleben kann: "..du wirst noch viel größere Dinge erleben."

Mit dem eigenen veränderten Herzen fängt es an
Der Schlüssel zu einer von "nicht nur mit Christen" gefüllten Jugendgruppe ist deine persönliche Beziehung zu Jesus. Bist du auch so begeistert von deinen persönlichen "Folge-mir-nach-Begegnungen"? Kannst du gar nicht anders als deinen Freunden von Jesus zu erzählen und sie in deine Jugendgruppe oder den Gottesdienst einzuladen? Rede davon, was Jesus dir bedeutet und wer er für dich ist. Philippus hat nicht viel erzählt, also brauchst du deinen Gegenüber auch nicht totquatschen und genau so wenig musst du aufdringlich sein. Es ist auch normal, dass Menschen erst mal Zweifel haben und deine Gedanken in Frage stellen. Ist ja auch klar. Auf einmal kommst du mit deiner "Jesus-Masche" um die Ecke und willst ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen. So wirkt es oft auf andere. In gewisser Weise ist es auch so, lass dich aber nicht durch blöde Kommentare entmutigen und versuch nicht, deine Freunde zu überreden.Bleib bei der gleichen Einstellung wie Philippus: "Komm und guck es dir einfach an." Schau dir an, was Jesus mit unserem Leben gemacht hat. Schau dir an, was wir große Dinge er in unserem Alltag wirkt.

Fang einfach an!
Ein wichtiger Punkt ist, dass Jesus nicht irgendwer ist, der mal schaut, wie sich dein Leben und das Leben deiner Freunde entwickelt, sondern der weiß, wo du herkommst, wer du bist, und was du mit ihm erleben wirst. Das heißt, du lädst deine Freunde nicht zu einem unberechenbaren Leben mit Jesus ein, sondern zu einem Leben mit Jesus, der dich in allen Lebenssituationen begleitet und führen wird. Der dich kennt, mit deinen Talenten und deinen Macken und der dich trotzdem über alles liebt!
Durch die persönliche Begegnung mit Jesus glaubte Nathanael. Wo könnte man Jesus besser kennenlernen als in deiner Jugendgruppe oder durch Gespräche mit dir? Mal angenommen, auch du gehst diese Woche wie immer in deine Jugendgruppe und jeder von euch bringt einen Freund oder eine Freundin mit. Wie mega wäre das denn? Mal angenommen, wir würden einfach damit anfangen, wie viele Menschen könnten Jesus in deiner Jugendgruppe begegnen?

Sahre your faith!
Ich möchte dich heute ermutigen, so zu leben, dass man Jesus in dir und in deinem Leben erkennen kann! Let your light shine! William MacDonald hat einmal gesagt: "Das einzige Evangelium, das die meisten Leute je lesen, ist nicht das Evangelium nach Matthäus oder Lukas - dir!" Wie du lebst, und was du tust, ist das Erste und vielleicht auch das Einzige, was viele Menschen in deiner Umgebung von Jesus kennenlernen werden! Also, worauf wartest du noch: Sei der Hotspot für deine Umgebung. Share your Faith! Gott will die Welt mit dir verändern, du musst dich nur dazu trauen!
sondern das Evangelium nach

Be blessed
Manuel


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Bildquelle: https://instaliga.com/youversion

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