It's by grace ... (TDW 24/2017)

Lesedauer: 10min

Gnade - Ein kleines Wort mit großer Sprengkraft

Text der Woche: Johannes 8, 1-11

Hey du,
Gnade? Einige von euch fragen sich jetzt vielleicht: Wie ist das eigentlich genau mit der Gnade, wie kann ich das greifen? Denn ich habe festgestellt, dass viele Christen das irgendwie noch nicht so in sich aufgenommen haben. Man sieht so viele Christen, die erschöpft durch den Alltag gehen, und die zwar glauben, dass sie von Gott gerettet sind, aber eben erst, wenn sie alle ihre Sünden gebeichtet haben. Erst dann sind sie wirklich frei. Das bedeutet im Prinzip, dass sie immer dann, wenn sie irgendwo mal einen Fehltritt im Leben gemacht haben, sich erst wieder vor Gott dafür gerechtfertigen zu müssen, und erst dann sind sie wieder gerettet. Das hört sich ziemlich anstrengend an!

So ein Quatsch!
Ich glaube, das ist Quatsch! Warum? Im 2. Timotheus 1,9 steht die Antwort: "Er hat uns gerettet und uns dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören. Nicht etwa, weil wir das verdient hätten, sondern aus Gnade und freiem Entschluss. Denn noch ehe diese Welt bestand, war es Gottes Plan, uns in seinem Sohn Jesus Christus seine barmherzige Liebe zu schenken."
Das sagt doch eigentlich alles aus. Wenn du dich einmal für Jesus entschieden hast und "Ja" zu Jesus gesagt hast, dann bist du gerettet. Komme was wolle. Auch wenn du dir mal einen Fehltritt leistest. Du bist trotzdem gerettet und von Gott geliebt. Durch seine Gnade. Du brauchst nichts mehr zu tun, um vor Gott gerecht zu werden. Denn das hat Jesus bereits für dich gemacht.

Freischein zum Mistbauen?
Aber ist das nicht ein Freifahrtschein zum Mistbauen? Wenn Gott sowieso alles vergibt? Wenn man genau darüber nachdenkt, dann würde man sogar sagen, dass das stimmt. Aber ich habe dazu ein super Beispiel warum, wenn du das denkst, du etwas nicht richtig verstanden hast.
Stell dir vor, du bist verheiratet. Was ist denn dann dein erster Gedanke? Da denkst du dir dann doch nicht: Ja super, wenn sie sowieso bei mir bleibt, dann kann ich ja machen was ich will, dann kann ich ja fremdgehen und sonstwas machen. Ne, das ist doch nicht dein erster Gedanke. Du denkst dir in dem Moment: Wow, Wahnsinn, das möchte ich ihr zurückgeben.
Und das ist genau das, worum es geht: Du bist von Gott gerettet. Aber wenn du verstanden hast, was er für dich getan hat, dann kannst du gar nicht anders, als als ihm was zurückzugeben zu wollen. Nicht weil du das musst, sondern weil du es möchtest.
und sie oder er nimmt dein Gesicht in seine Hände und sagt dir aus voller Liebe: "Hey Schatz, ich liebe dich über alles. Ich geh mit dir durch gute und durch schlechte Zeiten. Ich will immer bei dir bleiben. Komme was wolle."
Damit Gott mich gebrauchen kann, bin auch ich zu allererst von seiner Gnade abhängig. Und diese Gnade können wir uns nicht verdienen, diese Gnade schenkt uns Gott. Völlig unverdient. Aus tiefer Liebe. Die Bibel spricht davon, dass Gott groß an Gnade ist, dass er reich an Gnade ist und dass er denen gerne Gnade gibt, die an ihn glauben und auf ihn vertrauen

Auf der Suche nach Liebe
Ich will dir heute eine Story erzählen, die vor 2000 Jahren passiert ist, wo Jesus gelebt hat. Von einer Frau, die was richtig krasses erlebt hat. Das was ich euch jetzt erzähle, war für diese Frau der schlimmste Moment in ihrem Leben. Diese Frau war eigentlich immer auf der Suche nach Anerkennung, nach Liebe, nach Bestätigung, nach all dem ganzen, was man braucht um glücklich zu sein. Aber sie erlebte das einfach nicht, sie fühlte sich von der Gesellschaft nicht beachtet und so suchte sie verzweifelt nach Anerkennung. Und dadurch, dass ihr niemand das Gefühl gab, geliebt zu sein, wusste sie wahrscheinlich auch nicht so wirklich, wer sie überhaupt ist.
Eines Nachts hat sie losgelassen, hat gesagt: "Okay, dann mach ich es einfach und sie ist mit einem anderen Mann, also nicht mit ihrem Ehemann, ins Bett gegangen und hat mit ihm geschlafen. Sie wusste, dass es nicht richtig ist, aber sie war so verzweifelt auf der Suche, nach Anerkennung, nach Wertschätzung und all diesen Dingen, dass es ihr egal war. Sie schläft mit diesem Mann, und auf einmal, stehen am Morgen total unerwartet Männer vor der Tür und sagen: "Komm mit! Jetzt kann dich was erwarten!" Diese Leute zerren die Frau aus dem Bett und nehmen sie mit, und ich glaube in diesem Moment, spürte die Frau das Schlimmste, was man fühlen kann. Stell dir vor, du wirst bei dem krassesten Fehltritt, den du in deinem Leben schon gemacht hast erwischt und du weißt, was jetzt auf dich zukommt. Krass, oder?

Am Boden
Diese Frau wird aus ihrem Haus gerissen und kommt zu einer riesen Menschenmenge. Sie war ihr ganzes Leben auf der Suche nach diesen Dingen, die sie nicht finden konnte und jetzt merkt sie: "Krass, ich glaube es ist vorbei." Sie wusste, was jetzt passiert. Sie wusste, dass in der damaligen Gesellschaft Ehebruch mit Steinigung bestraft wurde. Sie war nichts wert und es wäre für die Leute damals nicht schlimm gewesen, sie zu steinigen. Die Männer zogen sie in die Mitte der Menge wo Jesus war und riefen: "Diese Frau haben wir heute morgen beim Ehebruch erwischt! Das Gesetz sagt, dass wir sie steinigen sollen. Also Jesus, was machst du?" Stell dir das mal vor: Dein größer Fehltritt, den du je gemacht hast kommt auf einmal zu hunderten von Menschen und eine Person kann darüber urteilen, was jetzt passiert. Jesus wird diese Frage gestellt und ich möchte dir diese Frage stellen: "Wie würdest du dich in dem Moment fühlen?" Du kniest da, um dich herum die ganze Menschenmenge und Jesus steht vor dir. Du hast eine der schlimmsten Dinge getan, die man in der damaligen Gesellschaft hätte tun können und du hast diesen Moment des Wartens. Du hast diesen Moment wo du wartest ... auf eine Entscheidung. Diese Frau ist absolut am Boden ihres Lebens angekommen.

Sind wir nicht alle disqualifiziert?
Ich möchte diese Geschichte ganz kurz beiseite schieben und dich fragen: "Welches Problem hast du?" Haben wir nicht alle Probleme? Du bist vielleicht gefangen in Ängsten, in Zweifeln, in Minderwertigkeitskomplexen ... Sind wir nicht alle am Boden? Sind wir nicht alle genauso verloren, wie diese Frau? Sind wir nicht alle disqualifiziert?
Du kniest vor Jesus und siehst vor dir einen perfekten Gott, aber du bist hier unten in deiner Gefangenschaft, in deiner Unperfektheit drin und du kommst nicht raus. Da oben ist ein perfekter Gott, der dich sieht, aber du kommst nicht hoch.

Allein aus Gnade!
Zurück zur Geschichte. Jesus sagt nichts... Da ist erstmal so eine Phase, wo er einfach wartet. Und die Pharisäer werden so langsam ungeduldig, einige fangen schon an zu tuscheln und sie kommen zu Jesus und sagen: "Hey komm mal in die Gänge, wir brauchen jetzt so langsam eine Antwort!" Und Jesus sagt einfach nur: "Wer ohne Schuld ist, der soll den ersten Stein werfen." Bääm!
Jesus ist am Boden und malt irgendetwas in die Erde und die Frau steht da, sieht in die Gesichter der Leute und die Gesichter gucken einfach nur die Frau an. Und auf einmal sieht sie in den Gesichtern  eine Unentschlossenheit. Auf einmal geht die erste Person weg, die zweite Person geht, die dritte ... auf einmal gehen all die Leute weg. Und dann ist nur noch sie da mit Jesus, der immer noch irgendwas auf den Boden zeichnet und sie fragt sich: "Wer ist diese krasse Person?" Jesus schaut sie an und fragt: "Wo sind sie den alle? Haben sie dich nicht verurteilt? - Okay, dann verurteile ich dich auch nicht mehr. Geh und sündige nicht mehr." Wie krass ist das denn?!
Diese Frau war ganz unten am Boden. Sie hatte nichts, hat einfach komplett versagt. Und Jesus kommt zu ihr herunter, kniet sich in ihre Not hinein, nimmt ihre Hand um gemeinsam mit ihr wieder aufzustehen. Allein aus Gnade!

Jesus kniete sich in die Not der Menschen
Eine meiner Lieblingsgeschichten in der Bibel ist die eines Aussätzigen (Matthäus 8, 1-4). Der Mann lebte völlig von der Gesellschaft isoliert, da man ihn aus der menschlichen Gemeinschaft ausgestoßen hatte. Er musste außerhalb der Stadtmauer leben. Aussatz war die schlimmste, in der Antike bekannte Krankheit, da die Menschen über Jahre Stück für Stück abstarben. Muskelschwund, starre Augen, heißere Stimme, keuchender Atem, geistiger Verfall und abfaulende Körperteile. Man brachte ihm Essen an einen Platz, wo er es später abholen konnte - und wenn er den Menschen zu nahe kam, durfte man ihn zu Tode steinigen. Und dieser einsame Mann, der wahrscheinlich schon monate- oder jahrelang nicht mehr von jemandem angesprochen oder berührt worden war, hörte von Jesus überwand in der Not  seiner Krankheit und Isolation alle Richtlinien und Ängste und näherte sich Jesus. Er wollte aber nicht einfach nur geheilt, sondern "rein" werden. Denn da er als geistlich unrein galt, durfte er weder Kontakt mit anderen Menschen, noch mit Gott haben. Es ging ihm also nicht einfach nur um seine Krankheit, sondern um seinen geistlichen Zustand und das Getrenntsein von seinen Mitmenschen und Gott.

Der Jesus vom Bahnhofsvorplatz
"Von tiefem Mitleid ergriffen, streckte Jesus die Hand aus und berührte ihn. »Ich will es«, sagte er, »sei rein!« Im selben Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war geheilt." (Markus 1,41-4) Jesus berührte einen Leprakranken! Das war ja wohl das Letzte was man machen könnte. Man könnte sich doch anstecken. Aber die Liebe von Jesus ist größer und überwindet alles. Jesus erkannte genau die Not dieses Mannes, der wahrscheinlich schon seit Jahren von niemandem mehr umarmt worden war und er berührte ihn, umarmte ihn. Er gab ihm zum ersten Mal nach Jahren wieder das Gefühl, dass er geliebt ist und er heilte ihn von seiner Krankheit! Jesus kniete sich in die Not dieses Mannes hinein.
Stell dir vor, was das für eine Explosion im Herzen dieses Mannes ausgelöst haben muss! Er wird von Jesus in die Arme genommen, an seine Brust gezogen und spürt die unendliche Dimension dieser überfließenden Liebe, die ihn aus der größten Not herauszieht. Und auch bei mir hat diese Geschichte eine Menge ausgelöst. Ich habe Jesus mit neuen Augen gesehen, als hätte sich ein hartnäckiger Morgennebel schlagartig verzogen. Und da stand er, wobei nein: Da kniete er. Jesus kniete sich in die tiefsten Nöte der Menschen hinein, um sie zu lieben, zu heilen und zu trösten. Er begegnete mit dieser Umarmung, dieser Berührung der tiefsten Not dieses Mannes - der Isolation von seinen Mitmenschen und Gott. Allein aus Gnade!

Gnade ist eine Einstellung
Im hebräischen heißt Gnade "sich neigen". Gottes Herz neigt sich den Menschen zu. Gnade ist Gottes Einstellung uns gegenüber. Gnade heißt, Gott ist für uns. So wie Eltern für ihre Kinder sind und Fans für ihre Mannschaft. Wir Menschen haben Gottes Vertrauen enttäuscht, wir haben Mist gebaut, wir wollen selbst den Allmächtigen spielen. Wir haben uns von ihm abgewandt. Und nichts zwingt ihn, uns zu vergeben. Er braucht uns nicht. Es wäre für ihn kein Problem uns zu ersetzen. Durch eine neue Sorte Menschen. Oder einfach durch ein neues Geschöpf. Hunde zum Beispiel. Sehr loyale Tiere. Ich wette, die hätten ihn nicht so schnell betrogen, wie der Mensch. Aber so ist Gott nicht. Er wirft nicht weg und ersetzt. Er repariert. Das kostet Zeit und Arbeit und am Ende hat es ihn seinen Sohn gekostet. Aber so ist dieser Gott. Er geht nicht einfach. Er bleibt. Er nennt sich sogar danach. JHWH ist hebräisch und heißt: "Ich bin da". Und es heißt auch: "Ich werde da sein". Beides gleichzeitig. Er ist jetzt da, er war es schon immer und er wird immer für die Menschen da sein.

Gnade ist nicht manipulierbar
Es gibt einen großen Unterschied zwischen Gottes Gnade und unserer: Wir brauchen einen Anlass, um gnädig zu sein. Am liebsten sind wir gnädig, wenn wir erkennen, dass der andere sich anstrengt. Unsere Gnade ist eine Mischung aus Belohnung und Mitleid. Deshalb vergeben wir jemandem, der einsieht, dass er einen Fehler gemacht hat und sich entschuldigt. Aber es fällt uns sehr schwer, jemandem zu vergeben, der es nicht bereut. Und einem Bettler, der ein Instrument spielt, geben wir eher ein paar Münzen als einem, der stumm an der Straße sitzt.
Unsere Gnade ist manipulierbar. Aber Gott ist anders. Er ist für uns. Egal, ob wir dankbar dafür sind oder nicht. Er beschenkt uns. Ganz egal, ob sich ein Mensch anstrengt, gut zu sein oder nicht. Er vergibt dem, der bereut und dem, der noch nicht verstanden hat, dass er Mist gebaut hat hat er schon längst vergeben. Gnade, das ist Gottes Einstellung zu uns. Er hat sich dafür Entschieden für uns zu sein, egal was kommt. Immer alles für jeden von uns zu geben, egal wie der Einzelne darauf reagiert.

Gnade ist beschenkt
Weil Gott für uns ist, haben wir einen Körper geschenkt bekommen und Luft zum Atmen und einen Planeten zum Leben. Weil er für uns ist, hat er heute die Sonne über uns aufgehen lassen. Wenn wir gut in Sport sind, hat er uns starke Muskeln geschenkt, Durchhaltevermögen und Spaß an Bewegung. Wenn wir Freunde haben, dann weil Gott uns die Fähigkeit gegeben hat, Menschen zu lieben und das Geschenk zurückgeliebt zu werden. Alles, was wir sind und tun verdanken wir ihm und seiner Gnade.

Gnade macht den Weg frei
"Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?", fragt Paulus in Römer 8,31. Gottes Gnade räumt uns den Weg frei. Die Bibel erzählt in vielen Geschichten davon, wie Gott Wege fand, wenn seine Kinder nicht weiterwussten. Als Mose Hilfe brauchte sandte Gott ihm seinen Bruder Aaron. Später teilte er das Meer, leuchtete als Feuersäule einen Weg durch die Wüste. Als Hunger ausbracht, ließ er Essen vom Himmel regnen. In Jesus erweckt er Tote zum Leben. Er bahnte immer einen Weg und er tut es auch heute noch.

Gnade ist ungerecht
In einem Gleichnis erzählt Jesus von Arbeitern, die auf einem Weinberg arbeiten. Manche von ihnen beginnen schon morgens und schuften bis Feierabend. Andere kommen erst mittags, mache werden noch kurz vor Schluss eingestellt. Als es Abend wird, bekommen sie alle ihren Lohn. Und zwar jeder den gleichen. Da fühlen sich die betrogen, die schon früh morgens mit der Arbeit begonnen hatten. Aber der Weinbergbesitzer winkt ab. Der Lohn war vorher ausgemacht worden, niemand hatte sich zu beschweren.
Diese Geschichte hebt hervor, dass der Lohn nicht von der Leistung abhängig ist. Das ist Gnade. Aber es geht uns gegen den Strich. Es stimmt nicht mit unserem Gleichgertechtigkeitsempfinden überein. Unsere Gerichte funktionieren anders. Dort bekommt jeder, was er verdient und nicht unbedingt, was er braucht. Für Gott ist Leistung nicht wichtig.

Gnade findet uns
Manchmal finden wir uns an Orten wieder, da wollten wir gar nicht hin. Ein Streit hinterlässt uns verletzt, ein Verlust enttäuscht uns, ein Schicksalsschlag macht uns traurig. Zweifel nagen an uns und böse Worte machen uns fertig. Oder wir manövrieren uns selbst ins Aus, weil wir unsere Klappe nicht halten konnten, etwas getan haben, das wir nicht sollten ... Und was immer auch passiert ist, es hinterlässt uns einsam. Aber Gottes Gnade findet uns. Sie reißt unsere Mauern ein und führt uns zurück ins Leben. Sie bietet uns einen Neuanfang, eine zweite Chance. Sie rettet uns. Denn Gott ist für uns. Für jeden von uns!

Aus den Augen verloren
Genau dieser Punkt wird in unsere Zeit so oft übersehen oder sogar bewusst ignoriert. So viele Gemeinden wollen mit den ganz kaputten Menschen nichts zu tun haben. Aber Jesus ging gerade zu diesen Menschen, von denen sich die geistlichen Leiter seiner Zeit fernhielten. Er war bei den Leprakranken, bei den Prostituierten und bei den Betrügern. Sein Auftrag war ja gerade, Sünder zu retten, deshalb ging er keinem von ihnen aus dem Weg. Denn wer besonders tief in der Sünde steckte, brauchte seine Gnade besonders dringend.
Ich glaube, dass Jesus nicht Sonntag für Sonntag in der ersten Reihe einer Kirche fröhlich seine Worship-Lieder schmettern würde. Ich schätze, Jesus würde im Zweifelsfall die Sonntagmorgensgottesdienste schon nach der Begrüßung verlassen. Er würde zum Bahnhofsvorplatz gehen. Bestimmt würde er sich in der Kirchentür noch umdrehen und sagen: „Kommt mit und unterstützt mich! Ihr wisst schon, wovon ich rede." Viele der Leute vermutlich noch nicht.

Raus ins Abenteuer!
Gnade macht oft erst Sinn, wenn wir sie erlebt haben. Deswegen geh raus und lebe dieses Leben. Ich glaube Gott unterrichtet dich, während du deinen Weg gehst. Und ich habe keine Angst, etwas falsch zu machen. Denn Gnade bedeutet auch, dass du jedes Mal, wenn du auf die Schnauze fällst, von Gott wieder auf die Füße gestellt wirst.
Ich wünsche es dir und mir, dass Gott in unserem Leben und durch uns Aufbruch schenkt! Und ich freue mich, dass dies zuerst von Gott und seiner Gnade abhängt! Denn von dieser Gnade heißt es, dass sie erschienen ist, um Rettung zu bringen (Titus 2,11)!
Gnade ist trotzige Treue. Gnade ist Freispruch. Das Recht, nochmal ein neuer Mensch sein zu dürfen. Nicht immer festgelegt zu werden - auf die Vergangenheit, auf das was ich getan habe und mir antun ließ. Gnade eröffnet Zukunft. Sie schenkt dir Zeit. Gnade ist Liebe. Schöpferische Liebe, die Neues schafft.

Be blessed
Manuel


Bildquelle: https://instaliga.com/youversion

Kommentare

  1. Kurze Info: Die nächsten zwei Wochen kommen keine Posts, da ich sehr beschäftigt sein werde (Prüfungen, Praktikum...) Ich wünsche euch ne schöne Zeit, haut rein, lasst euer Licht für Jesus scheinen und dann bis in zwei Wochen wieder.

    Be blessed
    Manuel

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    1. Danke für diesen Post. Ich merke selber, wie oft ich vergesse, wer Gott wirklich. Er ist Liebe. Er ist Gnade.
      "Gnade ist trotzige Treue." Ich bin froh, ist Gott so trotzig! :)
      Ich wünsche dir viel Gelingen bei deinen Prüfungen und dem Praktikum. Ich bete für dich.
      NaNa

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    2. Mega! Vielen Dank für dein Kommentar!

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