Fight the good fight

Lesedauer: 5min

8 Tipps Kämpfe zu führen, welche Siege herbeiführen

Das Leben ist voller persönlicher Kämpfe. Deswegen ist es hilfreich ein paar Werkzeuge zur Hand zu haben um sie zu gewinnen. Ich habe heute 8 Tipps fürs Kämpfen am Start.


#1 Bereite dich vor
Habe eine Vision für dein Leben und setze dir dementsprechend Ziele, die dich Step by Step dorthin bringen. Wenn du dir schon jetzt Gedanken machst, wo du in 10, 20, 50 Jahren stehen möchtest, dann wirst du in 10, 20, 50 Jahren nicht enttäuscht zurückblicken, weil du keines deiner Ziele erreicht hast. Natürlich sollten deine Ziele dynamisch sein, weil unser Leben dynamisch ist und wir aber auch an Reife gewinnen. Wenn du zum Beispiel weißt, dass Gott dich irgendwann in den Vollzeitdienst bringen wird, dann bereite dich darauf mit Bibellesen, Bibelschule, Theologiestudium, oder was auch immer hilfreich für deinen Dienst sein wird, vor.

#2 Fight together
Du musst nicht alleine kämpfen. Suche dir Leute, die deine aktuellen Kämpfe schon gekämpft haben. Da sie den Weg gegangen sind, haben sie Erfahrungen und Tipps, die dir bestimmt helfen. Zudem wissen sie auch wann und wie sie dich am besten ermutigen können.

#3 Fokussiere dich
Deine Kraft ist begrenzt. Nehmen wir an du wärst bei der Olympiade und würdest dort dein Land in jeder Disziplin vertreten, dann würdest du eher unwahrscheinlich etwas gewinnen, weil du dich auf keine Disziplin richtig vorbereiten konntest. Genauso ist es auch im Leben. Wenn du dich nicht auf bestimmte Bereiche und die Kämpfe in den Bereichen fokusierst, dann wirst du auch nicht gewinnen. Setze dir Prioritäten, Ziele und dann kämpfe dafür!

#4 Leg dich fest
Viele Leute machen gefühlt 20 000 Dienste in der Gemeinde. Ich glaube aber, dass es genauso wie es Church-Hopping gibt, es auch Dienst-Hopping gibt. Es ist gut in Dienste reinzuschnuppern und zu schauen, ob Gott einen da haben möchte. Doch häufig ist die Versuchung groß von jedem Dienst nur das mitzunehmen, was einem gefällt und dann bei Sachen (Besprechungen,…) abzusagen auf die man nicht so Lust hat, weil man ja so viele Dienste hat. Wieder einmal empfehle ich dir: Frage dich: Wofür brennt mein Herz, wo sehe ich mich in ein paar Jahren und dann investier dich da voll rein und kämpfe!

#5 Du bist ein Siegertyp
In Römer 8,11 steht, dass der gleiche Geist, der Christus von den Toten auferweckt hat in uns lebt. Die gleiche Power die den größten Sieg der Welt gewonnen hat, lebt in dir. Oft habe ich das Gefühl, dass wir zu viel jammern als Christen, weil wir kämpfen müssen. Doch es ist total normal zu kämpfen als Christ, das sieht man in der gesamten Bibel. Das Gute ist, dass wir keinen Kampf alleine kämpfen müssen und wir durch den Siegertyp in uns schon Sieger sind. Nur manchmal sieht der Sieg anders aus, als wir denken. Sei dir bewusst, dass du ein Sieger bist, egal wie die aktuelle Situation gerade aussehen mag.

#6 Just do it
Wir wünschen uns ganz oft nicht nur die Zusage von Gott, dass wir siegen werden, sondern wir wollen am liebsten immer einen genauen Schlachtplan. Und es ist auch gut Gott zu fragen. Aber oft steckt hinter dem Fragen nach der Strategie auch Angst. Das Volk Israel hat für manche Schlachten einen genauen Plan von Gott bekommen, doch für manche Schlachten „nur“ eine Zusage, dass sie dieses, oder jenes Land einnehmen sollen. Wag dich aufs Schlachtfeld, auch wenn du noch keine Ahnung hast, wie du kämpfen sollst. Gott ist mit dir!

#7 Schau auf Jesus
In der Bibel gibt es eine mega Story von einem Gelähmten. Als er Jesus trifft und dieser ihm Heiling anbietet erklärt er ihm seine Probleme: Er ist nicht nur körperlich gelähmt, sondern auch in seinem Denken, weil seine Gedanken so sehr auf seine Probleme, seine Begrenztheit und seine Vergangenheit ausgerichtet sind, dass er gar nicht die Möglichkeit annimmt, die Jesus ihm gibt. Und trotzdem hat Jesus Gnade und heilt ihn. Kämpfen ist kein spielen und deswegen bringt es auch schwere Situationen und Probleme mit sich.
Aber ich will dich heute dazu herausfordern: Fokussiere dich auf Jesus, dann wirst du siegen! Die Bibel gibt uns in 2. Korinther 3,18 die Zusage, dass wenn wir auf Gott schauen, von seinem Geist erfüllt werden und ihm immer ähnlicher werden. Genauso glaube ich, dass wenn wir uns auf unsere Probleme fokussieren, wir genauso ein „Problem“ werden können. Deswegen richte deinen Blick nach vorne auf Jesus und kämpfe.

#8 Warum es Stärke zeigt, Schwäche zu zeigen
Wie oft täuschen wir Perfektion in der Annahme vor, nicht auszureichen? Wie oft können wir nicht ehrlich über unsere Schwächen reden, weil wir meinen, unseren guten Ruf vor Anderen verlieren zu können? Warum trauen wir uns nicht, unsere Schwächen zu zeigen? Zeigt es nicht gerade Stärke, Schwäche zu zeigen? Hat nicht gerade unsere Schwäche das größte Potenzial für das Evangelium? "Aber er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.« Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft von Christus an mir." (2. Korinther 12,9)
Wir nennen uns Christen. Christen, weil Christus uns vereint. Doch wie viel von dem, was Christus getan hat, haben wir wirklich verinnerlicht, wirklich verstanden? Ich möchte dich heute ermutigen, ehrlich mit deinen Schwächen zu sein.
"Wo aber die Sünden vergeben sind, ist kein weiteres Opfer mehr dafür nötig." (Hebräer 10:18) Der Autor vom Hebräerbrief bringt es gut zum Ausdruck, wenn er schreibt, dass dir all deine Fehler, all deine Schuld, all der Mist, den du getan hast, wirklich vergeben sind. Jesus Christus hat aufgeräumt. Für deine Rettung ist kein weiterer Einsatz mehr nötig. Deine Schuld gegenüber Gott hatte den Tod als Konsequenz. Doch genau diese Konsequenz hat er vor 2000 Jahren für alle Mal selbst auf sich genommen. Jesus Christus ist am Kreuz gestorben, um dir eine Botschaft zu vermitteln: Ich habe getragen, was du verdienst. Warum nur versuchen wir, eine Perfektion zu erreichen, die wir niemals erreichen werden? Wir rennen gegen die Wand. Wir täuschen außen vor und zerbrechen innen. Wir versuchen, das zu erreichen, was Christus für uns erreicht hat. Unmöglich. Wir setzen Masken auf.
Wo aber die Sünden vergeben sind, ist kein weiteres Opfer mehr dafür nötig. Dir ist vergeben. Du kannst – so, wie du bist – zu ihm kommen. Du darfst ehrlich sein und Schwäche zeigen. Du kannst aus Liebe beginnen, dein Leben im Maßstab Gottes zu leben. Nicht aus Angst vor Verurteilung, sondern aus Annahme deiner selbst. Gott liebt dich!
In unserer Schwäche wirkt der Heilige Geist. Da wo wir nicht können, kann Gott! Wir müssen uns also nicht für unsere Schwächen schämen, sondern wir dürfen offen damit umgehen und gespannt sein, was Gott draus machen wird.
 
#9 Habe keine Angst zu scheitern
Ich glaube wir haben alle in unserem Leben Herausforderungen, wir haben Träume, Visionen, Pläne... Wir träumen von etwas größerem, das jetzt noch nicht existiert. Und so oft bleiben wir vor diesen Herausforderungen stehen, kapitulieren, anstatt in dem Prozess zu scheitern. Henry Ford hat einmal gesagt: "Unsere Fehlschläge sind häufig erfolgreicher als unsere Erfolge." Und ich glaube wirklich, dass "Kapitulation" in sich dieses Wort von Stillstand, Rückschritt hat. Aber dass "Scheitern" in sich dieses Potential von Veränderung hat, von Fortschritt. Deshalb möchte ich persönlich in meinem Leben immer wieder die Entscheidung treffen lieber den Schritt zu wagen, anstatt die Angst zu haben, zu scheitern.
Edison war jemand, der mitgeholfen hat, die Glühbirne zu erfinden und sie auf den Markt zu bringen und er sagt selbst über seinen Prozess in dem er versucht hat, das Ding irgendwie zum Laufen zu bringen: "Ich bin nicht tausendmal gescheitert, sondern ich habe tausend Wege gefunden, wie es nicht funktioniert."
Und ich ermutige dich heute, motiviere dich, einfach den Schritt zu wagen. Bleib nicht vor der Herausforderung stehen, sondern geh das Wagnis ein und scheiter lieber. Denn in diesem Scheitern liegt das Potential für Fortschritt und Veränderung. Ich habe gewagt on4u zu gründen, ich meine, das war auch ein rießen Wagnis, ich hätte kapitulieren können, aber ich habe es lieber gewagt. Und ich bin oft gescheitert, aber man steht wieder auf, verändert und kommt voran.
Jeder macht Fehler und genau deswegen ist Jesus auch auf die Erde gekommen. Gott hat uns sogar geliebt als wir noch Sünder waren (Johannes 3,16) und so wird Gott dich auch noch lieben, wenn du heute Fehler machst und wieder zu ihm zurückkommst. Wenn du nicht kämpfst, dann hast du den Kampf schon verloren. Also habe keine Angst Fehler zu machen, denn das wird Gottes Plan nicht zerstören, sondern steh auf, fokussiere dich neu und kämpfe!

Geboren um zu siegen
Du wurdest geboren um zu siegen! Um zu siegen, musst du aber auch kämpfen. Lass dich nicht entmutigen, sondern schau auf das, was Jesus für dich hat und kämpfe dafür. Jeder Kampf, der für Gott ist, ist ein Kampf der sich lohnt zu kämpfen. Es geht um dein Leben und Gott hat eine ganz bestimmten Plan für dein Leben, in dem nur du gehen kannst. Du wurdest als Kämpfer geschaffen, weil du in Gottes Ebenbild gemacht wurdest und Gott kämpft täglich um dein Herz.
Bro, Schwester zum Schluss gibt es nur ein Ding zu sagen: Rock it, or Drop it! Fight the good fight!

Be blessed
Manuel


Bildquelle: https://instaliga.com/youversion

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