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Es werden Posts vom 2018 angezeigt.

Deine Story mit Gott

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Lesedauer: 5min
Wie du anderen von deinem Glauben erzählen kannst Stell dir vor, jemand fragt dich vor laufender Kamera, warum du an Gott glaubst und was dir dein Glauben gibt. Was wäre deine Antwort? Wüsstest du überhaupt, wie du darauf spontan antworten kannst?

Hey du,
"Zeugnis geben" - ein typischer Ausdruck in frommen Kreisen. Das wär definitiv ein Kandidat für Christenbingo, oder? Doch was meint dieser Begriff eigentlich?
Nichts anderes als seinen Glauben zu bezeugen und zu teilen - also davon zu erzählen, was einem Jesus bedeutet. Eigentlich doch eine ziemlich coole Sache oder?
Und trotzdem erfahre ich in letzter Zeit immer wieder wie andere und auch ich, auf einmal der Frage ausweichen, warum, wir eigentlich an Gott glauben. Wenn es plötzlich ernst wird, ziehen wir uns in unsere Safezone zurück, und alles in uns schreit: "Ich kann das nicht!" Aber ist es nicht erstaunlich, dass Gott einen dermaßen wichtigen Auftrag gerade Menschen wie dir und mir anver…

Ist der Himmel nicht bunt? (TDW 28/2018)

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Lesedauer: 6min
Mit Fremden über den Glauben sprechen Wir leben schon längst in einer Welt in der Menschen verschiedenster Kulturen Türe an Türe wohnen und sich doch nicht kennen. In der viele Gemeinden immer noch nicht überfordert sind, diesen Menschen zu begegnen und sie Willkommen zu heißen. Dieser Text ist eine Ermutigung dazu. Mauern einzureißen und Brücken zu bauen. Menschen aus fremden Kulturen nicht zu fürchten, sondern zu suchen und kennenzulernen. Andere nicht in Schubladen zu stecken, sondern aufeinander zuzugehen und Freundschaft, Beziehung zu bauen. Denn ist es nicht das, was bei Gott am Ende zählt?
Lies bitte zuerst: 3. Mose 19, 33-34

Hey du,
ein einziger Blick auf den Schulhof genügt, um festzustellen: Wir sind in der Multikulti-Welt angekommen. Noch nie waren unsere Städte und Dörfer kulturell so bunt gemischt wie heute. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen, Religionen und Ländern leben mit uns und sind längst ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Ob wir …

I have a dream (TDW 27/2018)

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Lesedauer: 6min
Gottes großer Moment Nichts verändert die Welt so sehr, wie große Worte zur richtigen Zeit. Worte wie die Bergpredigt - Gottes großer Moment.
Lies bitte zuerst: Matthäus 5-7

Hey du,
große Menschen halten große Reden. Kurz oder lang - ist fast egal. Aber die Rede muss sitzen. Martin Luther? "Hier stehe ich, ich kann nicht anders!" Martin Luther King? "I have a dream!" Nelson Mandela? "Ich lebe dafür, die Vorherrschaft der weißen Rasse zu beenden. Ich bin bereit, dafür zu sterben!" Große Reden verändern uns! Was mich zu der Frage bringt: Hat Jesus auch eine große Rede gehalten? Und verändert sie mich?
Jesus hat. Natürlich, ich mein, er hat die Welt mehr influencet als irgendjemand anderes. Seine größte Rede die in der Bibel in Ausschnitten niedergeschrieben ist, ist die Bergpredigt. Sie ist die wohl wichtigste Predigt und Rede der gesamten Menschheit. Auch wenn das, was wir heute als Bergpredigt kennen ursprünglich wohl keine zusamme…

Worum es Gott wirklich geht

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Lesedauer: 5min
Richtung vs. Geschwindigkeit "Unsere größte Angst sollten wir nicht vor dem Scheitern haben, sondern vor dem Erfolg in Dingen des Lebens, die nicht wirklich zählen!" (Francis Chan).

Hey du,
unsere Instagram-Feeds sind voll von Hashtags mit irgendwelchen Goals. #couplegoals, #fitnessgoals #hairgoals, #fashiongoals, #bodygoals, #lifegoals, und und und.
Der Hashtag kommt eigentlich meistens dann erst unters Bild, wenn man das goal erfüllt hat, also erfolgreich war. Und das ist doch schon irgendwie cool für einen, wenn man seine Urlaubsziele verwirklicht oder seine Bodygoals. Aber kann man den Erfolg wirklich so negativ bewerten, wie Francis Chan es in dem Zitat tut?
"Unsere größte Angst sollten wir nicht vor dem Scheitern haben, sondern vor dem Erfolg in Dingen des Lebens, die nicht wirklich zählen!"
In dem Moment, wo ich mir überhaupt ein Ziel stecke, zählt das Ziel doch wirklich viel für mich, sonst hätte ich es mir doch gar nicht vor…

Gemeinde. Müssten wir sie nicht leben? (TDW 26/2018)

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Lesedauer: 6min
Ein Weckruf, Kirche im Heute zu leben "Brrrr..." Es ist Sonntagmorgen, nein eigentlich noch mitten in der Nacht. Zumindest gefühlt. Trotzdem klingelt der Wecker und scheucht mich aus dem Bett. "Warum tue ich mir das eigentlich an?", frage ich mich?
Lies bitte zuerst: Matthäus 16, 13-18

Hey du,
kennst du Hermann? Hesse meine ich. Bekanntlich hielt der nicht sehr viel von der Kirche. "Ich habe nie ohne Religion gelebt, aber ich bin mein Leben lang ohne Kirche ausgekommen." (Hermann Hesse)
So geht es heute vielen - das zeigen die sinkenden Mitgliederzahlen der Kirchen. Leerstehende Kirchen werden zu Restaurants oder Konzerthallen umfunktioniert - schließlich würde ein Abriss dem Stadtbild nicht gut tun... Und mal ehrlich: Was hat überhaupt eine uralte Religion mit dem Leben heute zu tun? Außer skandalösen Nachrichten über Missbrauch, Diskussionen über Kreuzzüge und korrupte Kirchenfunktionäre hört man nicht sehr viel, wenn es um das T…

Wenn Gott tot wäre

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Lesedauer: 4min
Gedanken von einer Welt ohne Gott Die meisten Fragen im Leben lassen wir nicht zu, aus Angst, uns könnte die Antwort nicht gefallen. Wenn es zum Beispiel keinen Unterschied gäbe zwischen einem Leben mit Gott und einem Leben ohne Gott. Ein Gedankenexperiment.

Hey du,
was, wenn mir ein Leben ohne Gott attraktiver erscheinen würde? Wenn das Leben ohne ihn stressfreier wäre? Vielleicht sogar logischer?
Auf der anderen Seite: Wenn ich wirklich glaube, dass Gott lebendig ist, wenn er in Jesus Christus Mensch geworden ist, gestorben und vor allem: wenn er auferstanden ist, also heute tatsächlich immer noch real und erfahrbar ist - warum sollte ich vor dieser Frage Angst haben?
Wenn das so ist, dann kann diese Fragestellung die Chance sein, diesen Gott noch einmal ganz neu kennenzulernen... und zu entdecken, warum es sich lohnt, mit ihm zu leben. Also wage ich es: Wie wäre mein Leben, wenn es Gott nicht gäbe?

Was sich alles nicht ändern würde
Klar ist: Es gibt eine ganze Men…

Fernweh (TDW 25/2018)

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Lesedauer: 8min
Was braucht man eigentlich um glücklich zu sein? Jeder hat so seine ganz eigene Vorstellung von Glück. Der eine denkt dabei an Gesundheit, der andere an Erfolg und Liebe. Aber sind wir dadurch zufrieden? Eher nicht. Und so suchen wir immer weiter. Aber wonach eigentlich?
Lies bitte zuerst: Lukas 15, 11-32

Hey du,
was treibt Menschen auf den Mount Everest? Wozu riskieren Milliardäre ihr Leben und umrunden die Erde mit den ungewöhnlichsten Fortbewegungsmitteln? Bestimmt nicht nur, um coole Selfies in Serie posten zu können...
Der Mensch hat Hunger. Hunger nach Leben. Nach dem gewissen Etwas. Die Toten Hosen können wortwörtlich ein Lied davon singen. Sie zählen mit mehr als 14 Millionen verkaufter Platten zu den erfolgreichsten deutschen Bands. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere veröffentlichten die Jungs dieses Lied: "Was für 'ne blöde Frage, ob das wirklich nötig ist. Ich habe halt zwei Autos, weil mir eins zu wenig ist. Sie passen beide in meine Garage, für mich…

(K)eine Pflichtlektüre

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Lesedauer: 6min
Ist die Bibel heute out? Jedes Jahr werden fast 200 Millionen IKEA-Kataloge gedruckt - in 35 Sprachen. Etwa doppelt so viele Bibeln und Bibelteile werden jährlich aufgelegt. Und in über 3.000 Sprachen gibt es mindestens einen Teil der Bibel. Was steht wirklich in der Bibel? Moralpredigten, Märchen, Legenden oder Gottes Wort? Ist sie voller Staub oder voller Leben?

Hey du,
"In hundert Jahren wird die Bibel ein vergessenes und unbekanntes Buch sein. Sie wird nur noch als Rarität in den Rumpelkammern und Altertums-Sammlungen als Zeuge der Torheit früherer Geschlechter zu finden sein." Der große französische Philosoph Voltaire (1694-1778) stand der Bibel völlig ablehnend gegenüber - 100 Jahre später wurden in seinem Haus Bibeln gedruckt. Und noch heute kann man dort Bibeln kaufen. Während eine Philosophie, nach der nächsten in Vergessenheit gerät, wird die Bibel immer noch gelesen.
In der Weltliteratur gibt es kein anderes Buch, das einerseits so gehasst und …

Eines Tages oder Tag eins?

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Lesedauer: 6min
Göttliche Supervision Ziele zu haben, ist toll! Sie duften nach positiver Stimmung und Motivation, nach Lebenslust und Tatkraft - und sie sich zu stecken, macht Spaß. Und trotzdem verlieren wir sie oft so schnell wieder aus den Augen. Aber mal angenommen, wir würden Veränderung zulassen und dranbleiben?
Dieser Text ist keine Schritt für Schritt Anleitung zu einem bedeutsamen Leben. Aber eine Ermutigung an unseren Zielen festzuhalten und zu erleben, wie Gott dadurch Dynamik und Kraft in unserem Alltag freisetzen will.

Hey du,
wer steht nicht jedes Jahr unter dem Silvester-Feuerwerk und nimmt sich vor, was man im  nächsten Jahr so alles schaffen will? Ich schon. Mittlerweile habe ich einige Feuerwerke erlebt und die Sicht auf meine Ziele ist ein bisschen vernebelt. Weil sie oft so groß und vage sind, und ich sie schnell vergesse, vor allem, wenn ich alleine auf sie zusteuere. Und gerade jetzt, mitten im Jahr passiert es mir oft, dass ich irgendwie ein bisschen ziellos …

Ich glaub, ich hör nicht richtig (TDW 24/2018)

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Lesedauer: 7min
Oder: Warum Glaube nicht gleich Glaube ist Nein, dieser Text ist kein Katechismus, keine Liste von Behauptungen, die man zu glauben hat. Auch keine Sammlung von Redewendungen. Hier geht es um ein Wort: Glauben. Was meint die Bibel eigentlich, wenn sie über den Glauben spricht?
Lies bitte zuerst: Markus 2, 1-12

Hey du,
Dieter Bohlen hat mal gesagt: "Ich glaube, dass ich ziemlich lustig sein kann." Aber was heißt das denn? Glauben? Ist er nun lustig oder nicht? Dieses Wörtchen "glauben" gebrauchen wir bei allen möglichen Gelegenheiten - oft ohne uns über die wirkliche Bedeutung Gedanken zu machen. Wir sagen zum Beispiel: "Ich glaube, dass es morgen regnet." Glauben heißt in diesem Fall: nicht wissen. Es ist also lediglich eine Vermutung, frei nach dem Motto: Genaues weiß man nicht. "Ich glaube schon", sagen wir auch, wenn wir von einer Sache überzeugt sind, ohne sie beweisen zu können. Wer sagt: "Ich glaubte mich im Recht",…