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Wenn Gott "Beziehung" denkt... (TDW 45/2018)

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Lesedauer: 5min
Ein Plädoyer in andere zu investieren Beziehungen. Es geht um die Sehnsucht im Herzen nach Menschen an unserer Seite. Nach Gegenübern, die mit uns gemeinsam auf dem Weg sind. Um Angenommensein, Ehrlichkeit, und eine gemeinsame Geschichte. Ich sehne mich danach, dass wir mutig aufstehen und uns vielleicht ganz neu in unsere Beziehungen investieren. Denn Gott hat uns nicht geschaffen, dass wir allein sind, sondern um Gemeinschaft zu leben. Mit ihm als Vorbild. Und mit ihm in unserer Mitte.
Lies bitte zuerst: 1. Johannes 4, 7-21

Hey du,
vor ein paar Tagen hab ich über eine ziemlich spannende Umfrage gelesen, in der Menschen auf der Straße nach ihren Beziehungen zu bestimmten Dingen befragt wurden. Und es ist erstaunlich, was dabei herausgekommen ist! Unsere Beziehung zu unserem Körper zum Beispiel: Nur ein Drittel der Befragten bei dieser Umfrage ist mit seiner Figur zufrieden, und fast 20 Prozent von ihnen hat schon einmal eine Diät gemacht. 69 Prozent der Menschen lieben…

Auf welche Stimme hörst du?

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Lesedauer: 4min
Was kennzeichnet dein Leben? Unser Alltag ist voller Stimmen. Guten Zureden, fettem beef und freundschaftlichen Ratschlägen. Und dann noch die ganzen Gedanken in unseren Köpfen... Chaos. Die Frage ist: Welcher Stimme schenkst du Glauben? Wonach richtest du dich? Was kennzeichnet dein Leben? Und wo steckt Gott in all dem?

Hey du,
wäre dein Leben ein Fußballspiel, wie würde die Kabinenansprache lauten. Okay, crazy Beispiel, aber wirklich: Welche Stimmen bestimmen dein Leben? Auf welche Gedanken hörst du? Was treibt dich an? Was trägt dich?
Aber nochmal Szenenwechsel zurück in die Kabine: Deine Eltern würden dich motivieren, dich an die Regeln zu halten, ein sauberes Spiel abzuliefern, wenig Risiko einzugehen und immer daran zu denken, was sie dir als Coaches beigebracht haben. Würden deine Freunde die Ansprache halten, würden sie dir Selbstvertrauen schenken, dass du an dich glaubst, einfach so bleibst wie du bist und dir nicht zu viel Stress machst. Oder stell dir v…

Man wird ja wohl noch träumen dürfen (TDW 44/2018)

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Lesedauer: 6min
Wenn Gott mit uns durch die Decke geht Jeder von uns hat Träume und Visionen. Ich träume davon morgens aufzuwachen und der Kaffee steht schon auf dem Tisch. Ich träume von kurzen Kassenschlagen in Supermärkten. Von Reisen und Abenteuern und noch vielen anderen Dingen... Und damit sind wir nicht allein. Auch Gott träumt. Er steckt voller Visionen und er hat einen wundervollen Plan für unser Leben. Und er lässt uns daran teil haben, diesen Plan Wirklichkeit werden zu lassen.
Also, worauf wartest du noch? Lasst uns auf eine Reise machen, Gottes Traum für unser Leben entdecken. Und dann anfangen, ihn selbst zu träumen.
Lies bitte zuerst:1. Mose 15

Hey du,
bestimmt kennst du Menschen, die für eine Sache so richtig brennen, die ihr ganzes Leben danach ausrichten und voll begeistert Gas geben. Auch dann, wenn sie Fehlschläge erleben, geben sie nicht auf. Sie laufen unabdingbar weiter. Denn der Motor ihrer Motivation ist ein Traum, der nur darauf wartet, von ihnen gelebt zu we…

Bin ich zu schlecht für Gott? (TDW 43/2018)

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Lesedauer: 6min
Von der genialsten Botschaft des Glaubens Lies bitte zuerst: Johannes 3,16-17

Hey du,
was ein hammer Vers oder? Die Stelle kennt man, aber wie sieht es mit dem zweiten Satz aus? Die Sache mit der Verurteilung... Ich glaube, das ist ein krasses Thema, mit dem viele von uns schon Probleme gehabt haben oder Probleme haben. Entscheidungen, die wir im Nachhinein bereuen, Erlebnisse die wir nicht unbedingt gebraucht hätten, Situationen in denen wir uns selbst verurteilen und oft auch Momente, in denen wir uns nichtmehr zu Gott trauen.
Eine meiner größten Baustellen ist zum Beispiel, dass ich manchmal echt hohe Erwartungen an mich selbst habe, die ich dann oft auch nicht einhalten kann und mich deswegen schlecht fühle. Oder wir haben mit Zwängen zu kämpfen, die unser Handeln bestimmen wollen, oder Ängsten...
Und so kommen wir immer wieder an diesen Punkt an dem wir sagen: "Eigentlich bin ich nicht genug für Gott. Und das liegt nicht an den Umständen sondern an mir. Weil i…

Zwischen Schein und Sein (TDW 42/2018)

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Lesedauer: 7min
Authentisch. Nachfolge. Leben. Niemand ist gerne oberflächlich. Genauso wahr ist aber: Jeder hat eine Oberfläche, die viel darüber verrät, was sich dahinter verbirgt.
Dieser Text soll provozieren. Er will dich zum Nachdenken anregen. Und am wichtigsten: Dich herausfordern dein Leben zu verändern. Bist du bereit?
Lies bitte zuerst: 1. Samuel 16, 7

Hey du,
ich liebe gute Geschichten. In Filmen, in Romanen, Storys von Freunden. Und in meinem eigenen Kopf. Wenn ich nachmittags mit einem Kaffee in der Hand in der Stadt sitze oder in der Bahn unterwegs bin, liebe ich es, mir einfach mal die Menschen um mich herum anzuschauen - und beinahe reflexartig beginne ich, mir ihr Leben vorzustellen. Woher kommen sie, wohin sind sie wohl unterwegs?
Der junge Mann, der am Fenster vorbeieilt. Der mit dem Anzug, in den er erst hineinwachsen muss. Bestimmt macht er eine Banklehre, zu der ihm seine Eltern geraten haben: "Mach erstmal was Sicheres, danach kannst du immer noch was andere…

Der Moment, wenn nichts mehr geht (TDW 41/2018)

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Lesedauer: 4min
Wohin gehst du? Ein weiteres Mal. Talfahrt. Runter, statt herauf. Gefühlt am Boden angekommen, und trotzdem fühlt es sich so an, als würde es immer weiter bergab gehen. Ich spreche von diesen Momenten wenn Sorgen dich zu übermannen drohen. Und ich will dich heute fragen: Wohin gehst du, in diesen Momenten, wenn nichts mehr geht?
Lies bitte zuerst: Psalm 23,2

Hey du, 
ich hab heute wieder eine Bibelstelle am Start, die du bestimmt schon kennst. Und doch, steckt dahinter eine unglaublich starke Aussage, ich mein dieser Psalm ist nicht ohne Grund so bekannt.
Wir leben in einer Zeit in der alles immer schneller geht. Wir müssen in immer kürzeren Zeiten immer mehr erledigen, haben immer mehr Stress und unser Alltag wir immer mehr von Hektik bestimmt. Wir fühlen uns ausgelaugt und überarbeitet. Und so kommt es häufig zu diesem Moment an dem gefühlt nichts mehr geht und wir uns nur noch fragen: Was jetzt? Wohin soll ich gehen?
Das Interessante ist, wenn man in die Bibelstell…

Jesus nachfolgen - check!

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Lesedauer: 5min Wenn Glaube zu einem weiteren Punkt auf der To-Do-Liste wird... ...läuft gewaltig was schief. Wie Nachfolge und lebendiger Glaube trotz dem ganzen Alltagsstress gelingen kann.

Hey du,
ich bin im Stress. Der Oktober hat gerade begonnen und ich habe das Gefühl, den September komplett übersprungen zu haben. Wo war ich mit meinem Kopf? Irgendwo zwischen den tausend Zugfahrten, Geburtstagen,  Familienbesuchen, Klausurvorbereitungen, To-Do's und Freunden hab ich vergessen, mal einen Moment anzuhalten, um zu bemerken, dass schon wieder September ist. Kennst du das? Die Zeit gleitet dir durch die Finger und du hast das Gefühl, nichts geschafft zu haben. Alles, was du eigentlich machen wolltest, kam zu kurz und du hast stattdessen tausend andere Dinge getan.
Aber keine Sorge... ich hab ja noch zwei Tage um 32375283 Bücher Sekundärliteratur zu wälzen, Präsentationen vorzubereiten und all die anderen Aufgaben abzuarbeiten...
Und auf einmal befinde ich mich mitten im To-Do-…

Darf ich das als Christ? (TDW 40/2018)

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Lesedauer: 6min Du sollst nicht begehren deines nächsten Gebetserhörungen Neid ist ein hässliches Wort. Neidisch sein passt ja irgendwie nicht so zu uns glücklichen, jungen, freien Christen, zu Gemeinde, zum "Auf-dass-sie-alle-einsseien"-Anspruch. Aber wenn ich ehrlich bin, dann bin ich trotzdem ganz schön oft neidisch. Geht das anderen genauso? Hat das einen Einfluss auf unsere Beziehungen, unsere Gemeinden? Kann man dem Neid entgegenwirken?
Lies bitte zuerst: Jakobus 3,16 und Philipper 2,3-5

Hey du, ein ganz normaler Freikirchen-Gottesdienst. Überall junge Menschen, die Haare liegen, die Hipsterbrille sitzt, die Skinny-Jeans auch. Ich mittendrin. Vor mir ein Mann, der den perfekten Bart hat, den ich nie kriegen werde, bei meinem Flaum... Der Gottesdienst beginnt, die Band bringt den Saal in Action. Attraktive Menschen spielen Instrumente und singen furchtbar gut. Wirklich, wirklich gut! Ich kenne sie von einer Freizeit, darum weiß ich, dass sie zu allem Überfluss auch…

Hoffnungsträger

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Lesedauer: 6min
Hoffnung streuen im grauen Alltag Mittwochmorgen 7:20 Uhr: Unruhig sitze ich auf meinem Bett und lese mir meine Unterlagen durch. Um 14:00 Uhr ist die Prüfung. Draußen ist es noch dunkel. Und ich bin nervös. Da piepst mein Handy: "Hey, ich denk an dich, Gott ist bei dir. Alles Gute für die Prüfung!", schreibt mir ein Freund. Wow, was für eine Ermutigung! Die Welt scheint etwas heller. Als hätte jemand das Licht angeknipst... Ein paar Stunden später komme ich erleichtert aus der Prüfung. Ein cooles Gefühl!

Hey du,
wir leben heutzutage in einer individualistischen Gesellschaft. Das eigene Wohl steht im Fokus. Mein Talent. Meine Karriere. Mein Erfolg. Mein Leben. Wie werde ich die beste Version von mir selbst? Das ist die entscheidende Frage.
Selbstverwirklichung wird großgeschrieben.
Doch lass mich dich herausfordern.
Stell dir vor, du bist bei deiner eigenen Beerdigung und hast die Möglichkeit, deinen Nachruf zu hören. Du sitzt in der letzten Reihe, di…