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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Abgelenkt

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Lesedauer: 6min
Von der Schwierigkeit sich im Alltagsstress auf Gott zu fokssieren Es ist gerade Juni und ich glaube mein Glaube steckt schon im Sommerloch. Irgendwie habe ich doch auch so viel zu tun, wo soll da denn noch Zeit für Jesus sein? Ich muss ja auch mal entspannen... Kennst du solche Gedanken? Warum sie so gefährlich sind und wie du deiner Beziehung zu Gott neuen Boost gibst - auch im Alltagsstress - liest du hier.

Hey du,
Stress. Ständig bin ich im Stress. Der Juni hat gerade begonnen und ich habe das Gefühl, den Mai komplett übersprungen zu haben. Wo war ich mit meinem Kopf? Irgendwo zwischen den tausend Autofahrten, Geburtstagen, hippen Festivals, Konzerten, Familenbesuchen, Bewerbung fürs Studium, Wohnungssuche und Freunden hab ich vergessen, mal einen Moment anzuhalten, um zu bemerken, dass schon wieder Juni ist. Kennst du das? Die Zeit gleitet dir durch die Finger und du hast das Gefühl, nichts geschafft zu haben. Alles, was du eigentlich machen wolltest, kam zu kurz …

Plädoyer fürs Beten

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Lesedauer: 6min
Von einem der selbst kein Gebetsheld ist Hast du schon mal eine fette Gebetserhörung erlebt? Glaubst du, dass Gebet Kraft hat? Glaubst du, dass Gebet Gutes für dein Leben bewirkt? Die Bibel steckt voller heftiger Erlebnisse und Geschichten in denen Gebete Berge versetzt haben. Und doch habe ich so oft das Gefühl mit meinem Gebet nicht mal einen Kieselstein zum Rollen zu bringen. - Warum es gerade dann so wichtig ist dranzubleiben und seinem Gebetsleben neuen Flow zu verleihen.

Hey du,
"Plädoyer für's Beten". Das würde als Überschrift für einen theologischen Blogbeitrag doch reichen. Und eigentlich gefällt sie mir auch ganz gut. Aber wenn ich ehrlich bin, wäre das unehrlich. Oder zumindest nicht die ganze Wahrheit. Denn der zweite Teil gehört irgendwie dazu: "Von einem, der selbst kein Gebetsheld ist." Und das, obwohl ich mich eigentlich danach sehne, zu erleben, was die Helden des Glaubens erlebt haben. Was die Bibel erzählt: Über Jakob, der mi…

Scandal of grace

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Lesedauer: 5min
Der unvermeidliche Skandal vom Kreuz Zugegeben, lange Jahre habe ich das Glaubensbekenntnis einfach nur heruntergebetet. "...gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,... am dritten Tage auferstanden von den Toten...". Was ich da aber eigentlich bekannte, wurde mir erst sehr viel später bewusst. Und die Botschaft vom Kreuz hat mein Leben verändert!
"Ostern sagt: Du kannst die Wahrheit zwar ins Grab legen, aber sie wird niemals dort bleiben."
- Clarence W. Hall

Hey du,
heute ist der Gedenktag an Jesus Tod am Kreuz. Wir denken an das Ziel seiner Mission. Ich frage mich immer wieder, warum Jesus eigentlich sterben musste? Warum ist der Tag heute Teil des wichtigsten Wochenendes des Christentums? Ich weiß nicht, ob das auch deine Fragen sind, aber es lohnt sich ernsthaft drüber nachzudenken: Warum starb Jesus?
Er starb schon mal nicht, weil die Soldaten stärker waren als er. Jesus hätte seine Gegner problemlos vernichten …

Dein Blick lenkt deinen Schritt

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Lesedauer: 5min
Vom Ringen mit Gottes Geboten Oops I did it again... Kennst du solche Momente? Eigentlich wusstest du genau, dass es verboten war, dass es nicht so ganz zu deinem "What would Jesus do"-Armband passt, du kanntest das Risiko und hast es doch getan. Ordentlich einen über den Durst getrunken, deinen nervigen Kollegen so richtig runter gemacht oder in einer brenzligen Situation mit ein paar Notlügen einfach mal wieder nur deinen Hintern gerettet. Und danach stehst du da mit einem schlechten Gewissen und schämst dich vor dir selbst und vor Gott. Doch genau in solche Momente bricht Jesus mit seiner krasse Realität hinein...

Hey du, 
hast du dich schon mal gefragt, warum deine Augen unter deiner Stirn sind und nicht an deinem Hinterkopf? Ich bin fest davon überzeugt: Wenn unsere Augen an unserem Hinterkopf wären, würden wir nur rückwärtsgehen, denn unser Blick lenkt unsere Schritte - und damit auch das, was wir tun. Aufwendig gedrehte Werbespots sind nur ein Beispiel…

Heute mal nicht

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Lesedauer: 5min
Enthaltsam leben, #fasten und so... Sobald das letzte "Helau" oder "Alaf" verklungen ist, beginnt sie: die Fastenzeit. Doch was genau bedeutet es zu fasten? Und auf was genau lohnt es sich vielleicht mal zu verzichten?

Hey du,
Enthaltsamkeit bedeutet, bewusst auf gewisse Dinge zu verzichten: Entweder weil man glaubt, es würde einem ohne besser gehen oder weil man glaubt, dass es in Gottes Sinne ist. Mönche und Nonnen zum Beispiel versprechen beim Eintritt ins Kloster, dass sie enthaltsam, das heißt ohne Partner, ohne Geld, ohne zu viel Besitz leben. Wenn andere Dinge nicht mehr ablenken, kann man sich ganz auf Gott konzentrieren und sich komplett ihm öffnen.
Auch Jesus selbst lebte oft enthaltsam und fastete. Immer wenn er Kraft sammeln wollte, zog er sich zurück, verbrachte Zeit mit seinem Vater, betete und fastete. Offensichtlich waren für Jesus diese besonderen Auszelten mega wichtig. Bevor er zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung trat…

Was mache ich hier eigentlich? (TDW 6/2019)

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Lesedauer: 6min
Ein Lebensstil aus Ungereimtheiten Ich startete mit hohen Idealen. Aber irgendwann bemerkte ich, wie sich diese langsam aber stetig veränderten...
Lies bitte zuerst: Römer 12, 2

Hey du,
eines der ersten Dinge, die ich machen wollte, als ich 18 geworden bin war - ja erstmal Autofahren - aber danach Geld investieren. Ich hatte schon lange geplant einen Teil meines bei Ferienjobs erarbeiteten Geldes in Fonds und Anlagen zu investieren. Und jetzt konnte ich es endlich! Kohle machen. Mein Geld vermehren, und es wieder investieren.
Aber seitdem ich mich wirtschaftlich so engagiere, erwische ich mich immer häufiger bei Ideen, auf die ich früher niemals gekommen wäre. Teilweise ist das sehr positiv: Ich beschäftige mich zum Beispiel viel intensiver mit wirtschaftlichen Themen. Und informiere mich über Organisationen, bei denen ich mit meinem Geld in der Welt etwas zum positiven bewegen kann. 
Teilweise erwisch ich mich aber auch bei eher nicht so tollen Gedanken: Wenn ich fe…

Vollkornchrist (TDW 5/2019)

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Lededauer: 5min
Wo stehst du in Bezug auf Gott? Lies bitte zuerst: Hebräer 5, 12-14

Hey du,
ich mochte als Kind nie Schwarzbrot. Am liebsten wollte ich Fußballbrötchen (stinknormale Weißbrötchen, die ich wegen dem Muster immer so genannt hab). Ich war nie ein großer Fan von Vollkorn-Pizza oder -Pasta. Auch wenn ich wusste, dass Vollkornprodukte gesünder wären.
Mittlerweile ist das anders. Ich liebe Vollkornbrot oder Dinkelgebäck. Ich bin der totale Kaffesuchti geworden und habe den Frühstückskaba abgesetzt. Und die Kinderriegel sind Lind oder Ritter Sport gewichen. Ich weiß gar nicht, wie ich als Kind so darauf abfahren konnte. Aber "Fußballbrötchen, Kaba und all die anderen Dinge waren wohl einfach süßer und leichter runterzukriegen.
Den gleichen Wandel des Erwachsenwerdens gibt es auch im Glauben. Der Autor des Hebräerbriefs beschreibt das folgendermaßen: "Eigentlich müsstet ihr es in eurem Glauben schon zum Meister gebracht haben und andere lehren. Tatsächlich aber s…

Platsch! (TDW 4/2019)

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Lesedauer: 5min
Der berühmte erste Schritt auf´s (oder ins) Wasser Warum er so schwerfällt und was mit dabei hilft, ihn trotzdem zu wagen.
Lies bitte zuerst: Matthäus 14, 22-33

Hey du,
ich bin von Haus aus eher der gemütliche Typ: im Frühjahr die ersten Schneeglöckchen im Sonnenschein von der Parkbank aus bewundern, im Sommer entspannt auf dem Badetuch am Strand liegen und die Füße in den Sand bohren, im Herbst mit einem heißen Kaffee mein aktuelles Lieblingsbuch lesen und im Winter maximal für Bratwurst und Glühwein das Haus verlassen. Jap, ich gehöre in den meisten Fällen zur Gattung der "Drinnis", die ihr schönes Zuhause und die gewohnte Umgebung stets dem großen Unbekannten "da draußen" vorziehen. Ok, vielleicht ist das ein bisschen übertrieben. Vor allem im Sommer liebe ich auch Action und würde mit definiv zu den "Draußis" zählen. Ein Fan von großangelegten Outdooraktivitäten der Sprüche klopft wie "Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche K…

Alltagsglaube (TDW 3/2019)

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Lesedauer: 6min
Von der täglichen Herausforderung beides zusammenzubringen Ich hab heute eine kurze Bibelstelle am Start, die meinen Alltag in den letzten Wochen ganz schön umgekrempelt hat. Einfach, simpel und doch so unglaublich herausfordernd. Theoretisch ein Vers, der dein Leben verändern kann. Wenn du ihn lebst.
Lies bitte zuerst: Kolosser 3, 22-24

Hey du,
schon witzig, ich habe diesen Vers bestimmt schon zehn Mal gelesen, aber jedes Mal habe ich etwas überlesen, einfach nicht wahrgenommen, das mir vor kurzem klar geworden ist. Ein Gedanke, der mich in letzter Zeit immer wieder inspiriert, begeistert, herausgefordert und verändert hat. Er hat meine Haltung für den Alltag gewandelt, meine Sicht auf meine Mitmenschen, auf meine täglichen Aufgaben und die Gemeinde - also ziemlich in jedem Aspekt meines Lebens einen Unterschied reingebracht. So häufig hab ich mich nach einer Veränderung gesehnt, die ganz konkret für meinen Alltag ist. Deshalb bin ich Gott so richtig dankbar für diese…

Gott der Aufpasser? (TDW 2/2019)

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Lesedauer: 5min
Mit welchen Augen Gott dich sieht Lies bitte zuerst: 2.Chronik 16, 9a

Hey du,
kennst du noch das Kinderlied "Pass auf, kleines Auge, was du siehst!"? Und wenn ja, hat dich dieses Lied damals eher getröstet oder dir Angst gemacht? "Pass auf..." hat einen ganz interessanten Aufbau, denn es werden alle Körperteile abgeklappert, mit denen man Böses (natürlich auch Gutes) tun kann: Auge, Ohr, Mund, Hand, Fuß kommen der Reihe nach dran, und dann das "kleine Herz" und das "kleine Ich". Und das Ich soll aufpassen, dass es nicht groß wird. Spannend ist die Begründung warum wir so sehr aufpassen sollen, nicht egoistisch und verletzend zu handeln: "Denn der Vater in dem Himmel schaut herab auf dich!"
So funktioniert das Pass-auf-kleines-Auge-Erziehungsprogramm: Schau dir nichts an, was du dir nicht anschauen solltest, denn Gott sieht alles! Tu nichts, was verboten ist, denn Gott sieht alles. Geh nirgendwo hin, wo du nicht hingehen…

Folge der Freude (TDW 1/2019)

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Lesedauer: 5min
Von offenen Türen auf dem Spielfeld Die Entscheidungen, die du heute triffst, bestimmen die Geschichten, die du morgen erzählst. - Craig Groeschel
Lies bitte zuerst: Psalm 16,11

Hey du,
"Dir stehen alle Türen offen." Mit diesem Satz wollten mich Leute oft ermutigen, wenn ich mich für etwas entscheiden sollte. Mal davon abgesehen, dass ich ihn nicht besonders hilfreich finde, glaube ich auch, dass er gar nicht wahr ist. Woher soll ich wissen, was sich hinter den vielen Türen verbirgt und welche die beste für mich ist?
In unserer heutigen Zeit gibt es eben einfach unfassbar viele Möglichkeiten und oft ist es schwer, da eine Entscheidung zu treffen. Mir gehts echt genauso, vor allem in letzter Zeit, weil immer mehr große Entscheidungen meinen Alltag ausmachen und die Richtung, in die mein Leben geht beeinflussen. Und ich finde wir Christen haben es da gar nicht einfacher, weil wir uns die ganze Zeit die Frage stellen: Was ist denn eigentlich Gottes Wille…